Der SWR hat die 20-köpfige internationale Jury bekanntgegeben, die am kommenden Samstag in einer ersten Runde die Vorauswahl beim sogenannten "Deutschen Finale" für den Eurovision Song Contest treffen wird. Demnach gehört der Jury unter anderem Christer Björkman an, der sich als langjähriger ESC-Produzent und Head of Delegation einen Namen machte und 1992 selbst als Teilnehmer für Schweden bei dem Musikwettbewerb antrat.
Darüber hinaus gehört Moderatorin Gohar Gasparyan, langjährige Leiterin der armenischen ESC-Delegation und ESC-Kommentatorin, der Jury ebenso an wie Alex Panayi, der in den Jahren 1995 und 2000 für Zypern beim ESC ins Rennen ging und seither als Vocal Coach und Stage Director für verschiedene Delegationen tätig war.
Ebenfalls mit dabei ist der Singer-Songwriter Luca Hänni, der 2019 mit seinem ESC-Song "She Got Me" den vierten Platz für die Schweiz erreichte. Und auch die Sängerin Ruslana, die 2004 mit dem Song "Wild Dances" den ersten ESC-Sieg für die Ukraine holte, darf in diesem Jahr über den deutschen Act entscheiden. Teil der internationalen Jury ist zudem Thomas Thurner, der den Vorjahres-Siegersong "Wasted Love" produzierte. Die gesamte Liste der Jury-Mitglieder hat der SWR auf eurovision.de veröffentlicht.
© SWR/Patricia Neligan
Clemens Bratzler
Die Analyse der vergangenen Jahre habe gezeigt, "dass wir immer dann erfolgreich waren, wenn die beiden Votings nicht stark auseinander gingen", so Bratzler. "Wer bei unserem Modus gewinnen will, muss nacheinander zwei Hürden überspringen, die Ergebnisse können sich nicht ausgleichen, Gleichzeitig sorgen wir dafür, dass Prominenz oder Social-Media-Reichweite weniger Einfluss haben, sondern wirklich der stärkste Song und der stärkste Auftritt entscheidend sind. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass diese Zweistufigkeit auch ein zusätzliches Spannungsmoment darstellt."
Moderiert wird das "Deutsche Finale" von Barbara Schöneberger und Hazel Brugger, Thorsten Schorn fungiert als Kommentator. Schorn sagt: "Die musikalische Vielfalt ist riesig und das Publikum hat am Ende in der Hand, mit welchem Beitrag wir uns im Mai präsentieren. Alle neun Acts haben das Zeug dazu."
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