Normalerweise geht es bei "Markus Lanz" in jeder Ausgabe um andere Themen, das hängt auch immer stark davon ab, welche Gäste die Redaktion in die Sendung holen konnte. Für die erste März-Woche hat das ZDF nun einen kleinen Themenschwerpunkt angekündigt. In allen drei Folgen der Woche wird man sich mit den Themen Verteidigung, Wehrdienst und Krieg beschäftigen. Hintergrund ist die Tatsache, dass sich die russische Vollinvasion in der Ukraine kürzlich zum vierten Mal gejährt hat. 

Diese völkerrechtswidrige militärische Invasion war eine Zäsur in der europäischen Friedensordnung und führte zudem zu einer Zeitenwende in der deutschen Verteidigungspolitik. Seit Anfang des Jahres gilt unter anderem das neue Wehrdienstmodernisierungsgesetz. Über alle diese Themen - und weitere - will Lanz in der kommenden Woche sprechen. 

So begrüßt der ZDF-Talker in der Ausgabe am kommenden Dienstag vier Veteraninnen und Veteranen. Sie berichten von Einsätzen in Litauen, Bosnien und Afghanistan, dabei sollen sie auch über physische und mentale Herausforderungen sprechen. Einen Tag später spricht Lanz mit vier jungen Menschen über den Wehrdienst und den Plan der Bundesregierung, bis 2029 kriegstüchtig zu werden. Mit dabei ist auch ein 2008 geborener Schüler, der in diesem Jahr als einer der ersten an der verpflichtenden Wehrerfassung teilnehmen muss. Es kommen auch zwei Personen zu Wort, die im jungen Alter zur Bundeswehr gegangen sind.

Am Donnerstag, den 5. März, begrüßt Lanz im Studio eine Politiker- und Expertenrunde. Mit Roderich Kiesewetter (CDU), Jan van Aken (Die Linke), Claudia Major (Militärexpertin) und Harald Welzer (Sozialpsychologe) will Markus Lanz über den Wandel der globalen Sicherheitsarchitektur und die Folgen für Deutschland und seine Verteidigungsstrategie diskutieren.