Der WDR hat eine Dokumentation über Guido Westerwelle produzieren lassen. Der Film über den ehemaligen FDP-Chef, Außenminister und Vizekanzler ist am 9. März ab 22:45 Uhr im Ersten zu sehen, am gleichen Tag steht die Doku auch in der Mediathek der ARD zum Abruf bereit. Anlass der Doku ist der zehnte Todestag des ehemaligen Spitzenpolitikers, Westerwelle starb am 18. März an den Folgen seiner Leukämie-Erkrankung.
In "Westerwelle", so der Titel der Doku, werden auch bislang unveröffentlichten Tonbandaufnahmen von Guido Westerwelle zu hören sein. Darin blick er nach seiner Leukämiediagnose auf sein Leben zurück. Die Aufnahmen stammen von Journalist und Buchautor Dominik Wichmann, der damals viel mit Westerwelle gesprochen hatte und zusammen mit ihm auch das Buch "Zwischen zwei Leben" veröffentlichte. Rund vier Stunden Tonaufnahmen sind so zustande gekommen.
In den Aufnahmen, die durch die Doku erstmals öffentlich zu hören sein werden, blickt Westerwelle auf seinen politischen Weg, persönliche Brüche und innere Wandlungsprozesse zurück. Ergänzt wird sein persönliches Zeugnis durch Erinnerungen von Freunden und Weggefährten wie Michael Mronz, Wolfgang Kubicki, Daniel Bahr, Silvana Koch-Mehrin, Renate Künast, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Christian Lindner, Klaus Wowereit und vielen anderen sowie durch Archivmaterial.
Der Dokumentarfilm zeige Westerwelle als "streitbare, oft polarisierende Persönlichkeit — und zugleich als Menschen, der am Ende seines Lebens mit seiner Liebesgeschichte zu seinem Ehemann Michael Mronz berührte", heißt es jetzt von der ARD. Hinter dem Film steht der Regisseur und Autor Jobst Knigge, produziert wurde der Streifen von der Open Minds Media GmbH, der Produktionsfirma, an der neben Wichmann auch Klaus Brinkbäumer und Karl-Theodor zu Guttenberg beteiligt sind.
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