Über die Weihnachtstage 2025 wurde in der Sparkassen-Filiale im Gelsenkirchener Stadtteil Buer eingebrochen und dabei fast sämtliche Schließfächer aufgebrochen und geleert. Der Raub sorgte nicht nur wegen des Vorgehens der Täter, die sich aus einer benachbarten Tiefgarage in den Tresor-Raum gebohrt hatten, für Aufsehen, sondern auch wegen der hohen Summe, die sie mutmaßlich erbeutet haben. Ihre genaue Höhe lässt sich nicht ermitteln, weil der Inhalt der Schließfächer nur den jeweiligen Kunden bekannt ist - die nun wiederum wohl auf ihren Verlusten weitgehend sitzen bleiben.
Filmpool Fiction will diesen Stoff als Grundlage für einen fiktionalisierten Event-Mehrteiler nehmen, den der Drehbuchautor und Regisseur Christian Bach gemeinsam mit der Produzentin Iris Kiefer und Susanna Enk entwickelt. Bach, der selbst im Ruhrgebiet verwurzelt ist, wolle sich dem Stoff dabei aus einer besonders persönlichen Perspektive nähern.
"Ausgehend von den realen Ereignissen erzählt die Serie eine packende, dramaturgisch verdichtete Geschichte über eine Ausnahmesituation, die eine ganze Stadt in Atem hielt. Im Zentrum stehen nicht nur die Täter, sondern auch die Perspektiven der Betroffenen, der Ermittler und der Menschen, die plötzlich Teil eines außergewöhnlichen Verbrechens wurden", heißt es von Filmpool Fiction.
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