Vom 9. bis 11. Juni findet in Köln wieder das Seriencamp statt - erneut mit Conference und Festival. Inhaltlich soll es auf der Seriencamp Conference nicht zuletzt um die Veränderungen gehen, denen sich die Branche gegenübersieht. So soll es etwa um die Neugestaltung von Wertschöpfung und Distribution, aber auch auch um technologische Konvergenz von Film, Games und digitalen Produktionswelten sowie die wachsende Bedeutung von IP, Marke und World-Building gehen, teilten die Veranstalter mit.
"Wenn sich Märkte verändern, entsteht Raum für neue Ideen", sagt Gerhard Maier, Künstlerischer Leiter des Seriencamps. "Gute Geschichten finden dabei immer ihr Publikum - aber wie sie erzählt, produziert, verbreitet und vor allem entdeckt werden, verändert sich derzeit rapide." Die Zukunft der Serienbranche werde zwar durch neue und zeitgemäße Inhalte entschieden, "jedoch auch durch die Bereitschaft, neue Ansätze in Stoffentwicklung, Produktion und Distribution zu erforschen, technologische Möglichkeiten auszuloten und dabei bestehende Gewissheiten zu hinterfragen", so Maier.
Aber auch das Seriencamp verändert sich - indem etwa neue Locations rund um das Cinenova-Areal erschlossen werden, wie es heißt. So findet am 11. und 12. Juni erstmals "Plot Nxt" in Zusammenarbeit mit dem Seriencamp statt. Die Veranstaltung soll Kreative, Entscheidungsträger und Produzenten aus unterschiedlichen Bereichen zusammenbringen und den Fokus unter anderem auf konkrete Anwendungsbeispiele von künstlicher Intelligenz entlang der Wertschöpfungskette richten.
Teil des Programms sind aber auch bewährte Eleemnte wie die Pitching-Veranstaltungen, "Meet the Commissioners" und der "German TV Disruptor Award". Bereits einen Tag vor dem offiziellen Seriencamp-Beginn findet zudem die "Story Vision Europe"-Konferenz von Film- und Medienstiftung NRW, Produktionsallianz und Film- und Medienverband NRW statt, zudem Akkreditierte der Conference kostenlosen Zutritt erhalten.
Das angeschlossene Seriencamp-Festival wiederum will sich in diesem Jahr erklärtermaßen auf "Storytelling und Überraschunen in Serie" fokussieren, etwa mit der Deutschland-Premiere der WDR/Arte-Koproduktion "Westend Girl".
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