Nachdem Anfang der Woche das vorläufige Insolvenzverfahren über den Teleshopping-Anbieter Channel 21 eröffnet wurde (DWDL.de berichtete), hat sich nun das Unternehmen geäußert. Als Gründe für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten führt man ein "herausforderndes Marktumfeld und veränderte Rahmenbedingungen" an, aufgrund derer man sich zum Schritt in die Insolvenz gezwungen sehe.
Trotzdem werde man den operativen Geschäftsbetrieb bis auf Weiteres uneingeschränkt fortführen. "Für Kundinnen und Kunden ergeben sich derzeit keine Änderungen. Bestellungen, Lieferungen und Services laufen wie gewohnt weiter", so das Unternehmen in einer Mitteilung. Ziel sei es nun, Channel 21 wirtschaftlich neu aufzustellen und eine langfristig tragfähige Perspektive zu finden.
Dafür arbeite die Geschäftsführung von Channel 21 gemeinsam mit der vorläufigen Insolvenzverwalterin Stefanie Zulauf "intensiv an einer Fortführungslösung", so Channel 21. Dabei stünden insbesondere die Stabilisierung des Unternehmens, die Sicherung von Arbeitsplätzen sowie die nachhaltige Weiterentwicklung des Geschäftsmodells im Fokus. "Wir sind überzeugt, dass wir im Rahmen des Verfahrens die notwendigen Schritte einleiten können, um Channel 21 zukunftsfähig aufzustellen", gibt sich die Geschäftsführung von Channel 21 optimistisch.
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