Zuschauerinnen und Zuschauer, die den Kika bislang über einen Smart TV oder HbbTV nutzen, müssen sich auf Veränderungen einstellen. Der Kindersender von ARD und ZDF hat hier nun nämlich ein vollständig überarbeitetes Angebot an den Start gebracht. Die Rede ist unter anderem von einer "an Nutzungsgewohnheiten und -wünschen von Kindern und Familien orientierten Navigation". Dadurch sollen die Inhalte besser und schneller gefunden werden. Der Livestream ist erstmals über die HbbTV-App abrufbar.
Grundlage der neuen Anwendung ist das StreamingOS von ARD und ZDF - und damit ist der Kika in diesem Bereich ein Vorreiter. Als eines der ersten Angebote setzt der Kindersender auf die gemeinsame technische Basis von ARD und ZDF, um so "nachhaltig und kosteneffizient zentrale technische Komponenten wie Player und Empfehlungsalgorithmen bereitzustellen". Mit StreamingOS bündeln ARD und ZDF ihre Technologien, um eine gemeinsame Plattform für die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu schaffen.
"Mit unserem neuen SmartTV-Angebot bringen wir die Perspektive und die Wünsche der Kinder und Eltern in die technische Weiterentwicklung des öffentlich-rechtlichen Ökosystems ein. Gemeinsam mit ARD und ZDF werden wir unsere digitalen Ausspielwege weiter ausbauen. Der frühe Einstieg in das gemeinsame StreamingOS ist ein Meilenstein und sichert der jungen Zielgruppe eine zukunftsorientierte, kindgerechte und sichere digitale Mediennutzung", sagt Roman Twork, Kika-Programmgeschäftsführer.
"Unsere gemeinsame Infrastruktur trägt uns in die Zukunft und ist die Basis für exzellente Angebote für unser Publikum. Die erfolgreiche Umsetzung des KiKA-Projekts ist ein wichtiges Signal und Modell für den weiteren Ausbau unserer technischen Zusammenarbeit", ergänzt Bertram Gugel, Leiter Geschäftsfeld Plattformen der ARD Tech-Unit.
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