Neue Aufgabe für Jan Philipp Burgard: Der frühere "Welt"-Chefredakteur soll künftig als sogenannter "Global Reporter" für Axel Springer die Nahost-Berichterstattung mit Sitz in Tel Aviv verantworten. Burgard folgt damit auf Constantin Schreiber, der zwar weiter als "Global Reporter" im Einsatz sein soll, "aus familiären Gründen" jedoch ab Mai von Deutschland aus arbeiten wird.

Constantin Schreiber © Welt Constantin Schreiber
Schreiber war erst vor einem Jahr von der "Tagesschau" zu Springer gewechselt und sollte aus New York, vor allem aber aus Tel Aviv über die gesamte Region des Nahen Ostens berichten - unter anderem in Artikeln, Podcasts, TV-Dokumentationen und Talkshows. Nun heißt es, Schreiber werde sich fortan auf seine Podcast-Formate konzentrieren und damit Springers "Content-Creator-Initiative" stärken. 

Wann genau Burgard seinen neuen Posten antreten wird, ist derweil noch unklar. Dies soll der Fall sein, "sobald er von seiner schweren Herzoperation vollständig genesen ist", teilte Springer am Freitag mit. Zu Jahresbeginn hatten Medien über ein angebliches Verhalten des Journalisten berichtet. Diese Darstellungen wiesen sowohl Burgards Anwalt als auch die Pressestelle von Axel Springer scharf zurück.

"Für unser Ziel, noch mehr hochwertige und exklusive Inhalte aus der Nahost-Region zu generieren, wird Jan Philipp Burgard eine wichtige und exzellente Verstärkung sein", sagte Tim Röhn, Senior Editor des Global Reporters Network von Axel Springer, jetzt über Burgards künftige Aufgabe. Und: "Ich freue mich, dass Constantin Schreiber Global Reporter bleibt und mit einem neuen Podcast-Format ein noch größeres Publikum erreichen wird."