"Passt 'DSDS' in die Generation TikTok?" fragte DWDL im Vorfeld der neuen Staffel der Castingshow? Aus RTL-Sicht lautet die Antwort: Ja. Im Vorfeld der Finalshow am kommenden Samstag verkündete Dieter Bohlen via "Bild" nun mit den Worten "Das ist einfach mega!", dass es im kommenden Jahr eine Fortsetzung geben wird.
RTL hatte bei dieser Staffel erkennbar auf die Kostenbremse getreten, die Castings ins Deutzer Sendezentrum verlagert, den Recall in den Europapark statt in ferne Länder. Dadurch ging die Rechnung nun offenbar wieder auf, auch wenn die Marktanteile auch beim jungen Publikum zwischenzeitlich in den einstelligen Bereich gefallen waren.
Im Schnitt kamen die neun Folgen im TV bislang auf eine durchschnittliche Reichweite von 1,62 Millionen, der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen lag bei ordentlichen 10,6 Prozent, bei den 14- bis 59-Jährigen wurden 10,8 Prozent erzielt - keine herausragenden, aber ordentliche Werte über dem Senderschnitt. Dazu kam zuletzt eine anziehende Reichweite auf RTL+, wo neben den TV-Shows auch eine begleitende Reality-Soap über die Kandidatinnen und Kandidaten zu sehen ist.
Dass RTL "DSDS" nicht ohne Bohlen fortsetzen würde, hat Content-Chefin Inga Leschek schon mehrfach klar gemacht, auch sonst wird es zu keiner personellen Umbesetzung kommen. Auch im kommenden Jahr werden also neben Bohlen Isi Glück und Bushido über die Talente urteilen. "Das Jury-Dream-Team bleibt bestehen", so Bohlen in "Bild".
Inga Leschek sagt gegenüber "Bild": "Die 22. Staffel hat gezeigt, was passiert, wenn die richtigen Persönlichkeiten aufeinandertreffen." Das Jury-Trio habe eine "klare Haltung und echten Entertainment-Faktor". Leschek weiter: "Starke Kandidaten mit außergewöhnlichen Stimmen haben die Staffel geprägt und das Publikum begeistert. Darauf bauen wir im nächsten Jahr auf!"
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