Am Sonntag könnte zum ersten Mal seit Boris Becker 1996 wieder ein Grand-Slam-Titel im Herren-Einzel an einen Deutschen gehen: Alexander Zverev hat sich mit einem hart erkämpften Sieg gegen Jakub Mensik am Freitagnachmittag den Einzug ins Finale der French Open gesichert und hat damit Chancen auf seinen ersten Major-Titel.

Ob er dann gegen Matteo Arnaldi oder Flavio Cobolli antreten wird, entscheidet sich noch - fest steht aber schon jetzt, dass neben Eurosport, das die French Open schon bislang überträgt, dann auch Nitro als co-exklusiver Partner mit an Bord sein wird. Los geht's um 14:30 Uhr. Anna Fleischhauer führt durch die Tennis-Übertragung, das Endspiel kommentieren Elmar Paulke und der ehemalige Tennisprofi Philipp Kohlschreiber als Experte.

Ursprünglich hätte Nitro am Sonntag parallel zu RTL und Sky das Formel 1-Rennen aus Monte Carlo übertragen sollen, was durch die Tennis-Übertragung nun wieder hinfällig ist. Der Motorsport wird nun also bei RTL und Sky, Tennis bei Nitro sowie wie bislang auch bei Eurosport und HBO Max zu sehen sein. Bei Sky verweist man unterdessen schon auf die kommende Woche, wenn die Boss Open in Stuttgart auf dem Programm stehen, von denen der Pay-TV-Anbieter dann umfangreich berichten wird. Auch Alexander Zverev ist dort als Teilnehmer gemeldet.

Das starke Abschneiden von Alexander Zverev sorgte zuletzt schon für steigendes Interesse an den Tennis-Übertragungen bei Eurosport. Das Viertelfinale am Dienstaganachmittag verfolgten im Schnitt 670.000 Zuschauerinnen und Zuschauer und machte Eurosport in der klassischen Zielgruppe 14-49 mit einem Marktanteil von 16,2 Prozent sogar zum Marktführer.