Michael Souvignier wird in diesem Jahr mit dem Carl Laemmle Produzentenpreis ausgezeichnet. Die Jury ehrt Souvignier damit als "einen Preisträger mit einem klaren politischen Profil, mit einem starken Standing und mit einem enormen Durchhaltevermögen über eine lange Zeit", hieß es. "Sein Gesamtwerk steht exemplarisch für eine Produzentenhaltung, die auf inhaltliche Überzeugung und Eigenverantwortung setzt."
Weiter erklärte die Jury: "Im Laufe von mehr als 40 Jahren produzentischen Schaffens hat Michael Souvignier ein außergewöhnlich breites und konsequentes Werk herausgebracht, wofür er nahezu jede filmische Form genutzt hat: Spielfilme, Dokumentarfilme, Serien - fürs Kino und fürs Fernsehen."
Souvignier hatte seine Produktionsfirma Zeitsprung Pictures schon 1985 gegründet und leitet sie bis heute als Gesellschafter, Geschäftsführer und Produzent. Ein besonderer Erfolg gelang der Firma etwa mit dem Sat.1-Zweiteiler "Das Wunder von Lengende", für mediales Aufsehen sorgte aber auch das ARD-Drama "Contergan". 2010 wurde Michael Souvignier mit dem Grimme Preis ausgezeichnet. Im Jahr 2022 gewann er für die Produktion von Andreas Kleinerts Filmbiografie "Lieber Thomas" den Deutschen Filmpreis. Erfolge feierte Zeitsprung Pictures zuletzt aber auch mit der Netflix-Serie "Kleo" und dem Kinofilm "Der Medicus 2".
Verliehen wird der Carl Laemmle Produzentenpreis am 18. September im Schloss Großlaupheim. Laupheim ist die Geburtsstadt Carl Laemmles, der vor mehr als 100 Jahren mit der Eröffnung der Universal City Studios in Los Angeles Hollywood begründete. Verliehen wird der Preis von der Produktionsallianz gemeinsam mit der Stadt Laupheim bereits seit 2017. Gewürdigt werden damit die Verdienste bedeutender Produzentenpersönlichkeiten. Bisherige Preisträger waren Roland Emmerich, Regina Ziegler, Stefan Arndt, Nico Hofmann, Gabriela Sperl, Thomas Kufus, Martin Moszkowicz und Gabriele M. Walther.
von



