Das ZDF hat einen Sendetermin für seine fünfteilige Miniserie "Sheep" gefunden. Die deutsch-österreichische Koproduktion ist am Montag, den 24. August, ab Mitternacht linear beim Sender zu sehen. Online stehen alle Folgen bereits ab dem 13. Juli zum Abruf bereit. Entstanden ist die Produktion im Formatlabor Quantum in der Redaktion Das kleine Fernsehspiel, als Produktionsfirma steht die Horse&Fruits Filmherstellung OG hinter "Sheep".

Der Plot klingt erst einmal ungewöhnlich: Es geht um eine Schafherde, die glaubt, der Bauer sei ihr Diener und sie selbst die Krone der Schöpfung. Während seine Gefährten den Alltag im Stall in aller Ruhe genießen, fühlt sich der junge Widder Oliver vergessen und übersehen. Denn Oliver bekommt einfach nicht die ersehnte blaue Markierung, die es braucht, um zum Paradies des Obermosers reisen zu dürfen. Bei dem Versuch, sich in die Gruppe der Auserwählten zu mogeln, macht Oliver eine erschreckende Entdeckung, die seine Welt ins Wanken bringt. Doch seine Ambitionen, die Herde vor ihrem Tod zu warnen, stoßen bei den anderen Schafen auf taube Ohren.

Zu sehen gibt es echte Schafe, die von einigen bekannten Schauspielerinnen und Schauspielern gesprochen werden - darunter unter anderem Merlin Sandmeyer, Jella Haase, Verena Altenberger, Roland Düringer und Birgit Minichmayr. Die Idee zur Serie stammt von Leni Gruber und Alex Reinberg, die die Regie übernommen und zusammen mit Sebastian Huber auch die Bücher geschrieben haben. Bei Canneseries hat "Sheep" bereits den Student Award "Short Form Competition" gewonnen, beim Seriencamp 2026 gab es ebenfalls den Preis für die beste Short Form Serie. 

"Schafe, die eigentlich wie Menschen sind – Menschen, die eher wie Tiere anmuten. Und ein wilder Genre-Mix, in dem Komik und Tragik untrennbar ineinandergreifen. ‘Sheep’ war für uns ein Projekt, das uns gerade durch die Beschränkung, mit echten Tieren zu drehen, zu kreativen Freiheiten zwang, die wir sonst selten finden werden. Vielleicht liegt in dieser Fabel von Vierbeinern, die dem Irrglauben aufsitzen, den Menschen domestiziert zu haben, gerade deshalb eine kleine Parabel darüber, was es bedeutet, ein Lebewesen zu sein, nach Freiheit zu streben und für sich und andere einzustehen", sagen Leni Gruber und Alex Reinberg zur ihrer neuen Serie.