Die neue ZDF-Serie "München Beats" hat am Mittwochabend einen verhaltenen Start hingelegt. Durchschnittlich schalteten um 20:15 Uhr nur 2,08 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer ein, sodass der Marktanteil bei 10,9 Prozent. Die gute Nachricht für den Sender: Wer einmal dabei war, blieb auch dran. Die direkt im Anschluss gesendete zweite Folge konnte sich sogar minimal steigern und brachte es auf 2,11 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer - ein durchschlagender Erfolg ist die Serie damit zumindest im Linearen für das erfolgsverwöhnte ZDF nur bedingt. 

Zum Vergleich: Mit einer Wiederholung der "Rosenheim-Cops" erreichte der Sender schon am Nachmittag einen ähnlich hohe Reichweite - hier schalteten im Schnitt 2,09 Millionen Menschen ein, die zu diesem Zeitpunkt jedoch einem herausragenden Marktanteil von 26,1 Prozent entsprachen. Dazu kommt, dass "München Beats" auch nicht gefragter war als eine parallel im Ersten ausgestrahlte Film-Wiederholung: Für "Ramstein - Das durchstoßene Herz" entschieden sich 2,10 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, auch hier lag der Marktanteil bei 10,9 Prozent. Auch eine "Wilsberg"-Wiederholung bei ZDFneo landete mit 1,93 Millionen Personen sowie 10,0 Prozent Marktanteil nur knapp hinter "München Beats".

Bei den 14- bis 49-Jährigen lag das ARD-Drama mit einem Marktanteil von 9,9 Prozent sogar deutlich vor der neuen ZDF-Serie, die mit beiden Folgen nicht über Marktanteile von 6,3 und 6,5 Prozent hinauskam. Besser lief es mit Blick auf die 14- bis 59-Jährigen, wo "München Beats" am Mittwochabend immerhin Marktanteile von 9,2 und 9,0 Prozent erzielte.

 

Deutlich gefragter als "München Beats" war im Anschluss übrigens das "heute-journal", das die ZDF-Reichweite noch auf 2,89 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer schraubte und einen Gesamt-Marktanteil von 15,8 Prozent erzielte. Später am Abend konnte sich der Sender außerdem auf "Markus Lanz" verlassen: Mit 1,06 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern sowie 13,2 Prozent Marktanteil siegte der ZDF-Talker im Duell mit der ARD-Sendung "Maischberger", die knapp unter der Millionen-Marke blieb. Lanz überzeugte außerdem bei den 14- bis 49-Jährigen mit schönen 10,8 Prozent Marktanteil.