Ralf Richter ist tot. Der Schauspieler starb in der Nacht von Montag auf Dienstag, er wurde 69 Jahre alt. Sein Sohn Maxwell Richter hat den Tod seines prominenten Vaters auf Social Media bestätigt, zuvor hatte die "Bild" berichtet. "Für uns ist gerade eine Welt stehen geblieben. Für viele von euch war er Schauspieler, Kultfigur und ein Gesicht, dass über viele Jahre begleitet hat. Für uns war er vor allem eines: unser Vater", erklärte Maxwell Richter zusammen mit seiner Schwester Aline.
Gleichzeitig baten die Geschwister, von Presseanfragen an die Familie abzusehen. "Danke für all die Liebe und Wertschätzung, die ihr unserem Vater über all die Jahre entgegengebracht habt", heißt es in ihrem Posting weiter. Gegenüber der "Bild" sagt Maxwell Richter noch, dass es seinem Vater schon seit längerer Zeit gesundheitlich "sehr schlecht" gegangen sei. Demnach litt er unter anderem an Herzproblemen.
Ralf Richter wurde 1957 in Essen geboren und besuchte zwei Jahre lange die Westfälische Schauspielschule in Bochum. Seine Ausbildung schloss er dort jedoch nicht ab, da er als "nicht ausbildungsfähig" beurteilt wurde. Seiner Karriere hat es nicht geschadet, einem großen Publikum wurde er als Zentralemaat Frenssen im Kinofilm "Das Boot" bekannt. Neben Richter feierten durch den Film auch einige seiner Kollegen damit ihren Durchbruch.
1999 war Ralf Richter in der Komödie "Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding" als Ganove Karlheinz "Kalle" Grabowski zu sehen, der Film wurde mitsamt seinen Schauspielerinnen und Schauspielern zum Kult. Richter spielte darüber hinaus in Streifen wie "Was nicht passt, wird passend gemacht", "Fußball ist unser Leben", "Die Vorstadtkrokodile" oder auch "Manta – Der Film" und vielen mehr mit. Im Fernsehen war er in Serien und Reihen wie "Tatort", "Ein Fall für zwei", "Alarm für Cobra 11", "Heldt" und vielen weiteren zu sehen.
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