Jana Cebulla wird Leiterin des RBB-Landesangebots für Brandenburg. Sie wurde am Donnerstag vom Rundfunkrat des öffentlich-rechtlichen Senders für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt. Das Gremium folgte damit dem Vorschlag von RBB-Intendantin Ulrike Demmer. Erst vor wenigen Monaten war Cebulla vom MDR zum RBB gewechselt und übernahm seither die Leitung des Programmmanagements.
Der neue Posten wurde eingeführt, weil sich Brandenburg im Programm des RBB chronisch unterrepräsentiert fühlt. Der RBB hatte zunächst versucht, juristisch gegen die neuen Vorgaben vorzugehen, scheiterte damit jedoch vor dem Verfassungsgericht. Bereits seit Ende Mai sendet der RBB daher auch um 21:45 Uhr getrennte Nachrichtensendungen für Berlin und Brandenburg - ebenfalls eine Konsequenz des RBB-Staatsvertrags.
In ihrer neuen Aufgabe soll Jana Cebulla nun sicherstellen, dass Brandenburg und brandenburgische Perspektiven in Planungs- und Entscheidungsprozessen sowie bei der Weiterentwicklung des RBB-Gesamtangebots "angemessen berücksichtigt werden", wie es heißt. Die Funktion ist dabei bereichsübergreifend koordinierend und beratend angelegt und soll den Dialog sowie die Vernetzung des Senders im Land Brandenburg fördern. Vor ihrem Wechsel zum RBB war Cebulla Leiterin der Hauptredaktion Kultur und Jugend beim MDR, nachdem sie zuvor die Hauptredaktion Junge Angebote und MDR Sputnik leitete.
© RBB/Gundula Krause
Ulrike Demmer
Bemerkenswert: Eine Leitung des Landesangebots Berlin soll gemäß der Novellierung des Staatsvertrags, im Unterschied zu Brandenburg, nun doch nicht mehr besetzt werden.
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