"Die Mafuds" heißt das neue Serienprojekt des ZDF, das haben die Mainzer jetzt angekündigt. Die achtteilige Family-Sitcom, die derzeit in Wien und Stuttgart entsteht, handelt nach Angaben des Senders von einer syrisch-kurdisch-jesidischen Familie im gar nicht mal so typischen Stuttgart-Nord. Die Mafuds leben zu sechst auf engem Raum zwischen interkultureller Deko, Hausschuhen und Chaos.
Zur Familie gehören Vater Malik (Korkmaz Arslan), Mutter Meryem (Dorka Gryllus), die älteste Tochter und selbstbewusste Polizistin Hevin (Bahar Balci) und ihre Geschwister, die mode- und Social-Media-affine Medya (Maria Mahmoud), der freche und chaotische Aras (Dian Aker) sowie Simon (Diyar Ilhan), der im Chaos den Überblick zu behalten versucht. In weiteren Rollen sind unter anderem Leni Bahr, Hami Hasun, Sükrü-Can Fener, Tülin Tekkal, Annette Frier und Berfin Celebi zu sehen.
Und so beschreibt das ZDF den Inhalt der Serie: Die alltäglichsten Situationen und Themen münden in absurde Momente und Katastrophen. Die Familie ist permanent am Diskutieren, Einmischen, Kontrollieren und gegenseitigen Provozieren. Aber sie können nicht ohneeinander, sind tief miteinander verbunden und egal, was los ist: Am Ende des Tages sitzt man am üppig gedeckten Esstisch – als Familie. Dabei prallen unterschiedliche Vorstellungen davon aufeinander, was "deutsch", "kurdisch" oder einfach "normal" ist. Die Mafuds versuchen jedoch nicht, zwischen zwei Welten zu wählen: Sie sind ganz selbstverständlich beides.
"Die Mafuds" entsteht unter der Leitung Headautor Schiar Ahmad Simo mit den Autorinnen Milena Aboyan, Anna Dimitrova und Kudwin Ayub. Regie führen Milena Aboyan und Tamara Denic. Die Serie wird von Kojoten Filmproduktion GmbH (Produzent: Maximilian Becht und Produzentin: Magdalena Wolff) produziert. Melvina Kotios hat die ZDF-Redaktion.
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