Das ZDF hat eine neue Serie angekündigt, die aktuell für Neo, den künftigen gemeinsam von ARD und ZDF betriebenen Sender, entsteht. Dafür werden die von Alina Bock entwickelten Figuren wie Bettina, die Gossip Queens, Claudi und 90er-Alina erstmals in eine fiktionale Serie übersetzt. In Köln und Bocks Heimat Übach-Palenberg finden aktuell die Dreharbeiten für "Bock auf Hollywood" statt.

In einem "autobiografisch inspirierten Universum voller Klatsch, Kleinstadtwahnsinn und großer kleiner Alltagsdramen" sollen die Figuren "mit liebevoller Weirdness" aufeinandertreffen, wie das ZDF erklärt. Weiter heißt es in der Beschreibung: "Zwischen 90er- und 2000er-Nostalgie, Selbstfindung und Chaos erzählt die Serie Geschichten über Familie, Freundschaft und Identität, immer hin- und hergerissen zwischen Provinz und vermeintlichem Glamour. Authentisch und selbstironisch, wie es nur jemand kann, der all das selbst erlebt (und noch zu wenig verarbeitet) hat."

Alina Bocks eigener Lebensweg bildet das Fundament der Serie: Sie wurde Anfang der 2000er-Jahre als Mitglied der Popgruppe BeFour bekannt und begann im Jahr 2012 mit ihrem Umzug nach Los Angeles noch einmal bei Null, indem sie unter anderem als Kellnerin, Hundesitterin und Schauspielerin arbeitete. In dieser Zeit entwickelte Bock ihr komödiantisches Handwerk und wurde als erste Deutsche in die renommierte Groundlings Sunday Company aufgenommen, wo einst auch der Weg von Lisa Kudrow, Melissa McCarthy oder Kristen Wiig begann. Während der Coronapandemie fing Bock schließlich an, Comedy-Clips selbst zu schreiben, zu konzipieren und zu posten. Das Interesse daran war so groß, dass alle Termine ihrer ersten Bühnentour in Deutschland schon nach wenigen Minuten ausverkauft waren.

"Bock auf Hollywood" sei nun "die konsequente nächste Stufe", für die ihre echte Mutter Elfie Bock diese Rolle auch in der Serie übernimmt. Produziert wird das Format vom noch recht jungen BBC Studios Germany-Label CoRe, als Produzenten fungieren Nina Etspüler und Phil Schmid. Regie führt Felix Schon. Die Drehbücher wurden von Alina Bock und Nora Cummins geschrieben.

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