Der RBB und der MediaTech Hub Potsdam wollen künftig enger bei der Entwicklung und Erprobung neuer Medientechnologien zusammenarbeiten. Wie jetzt bekannt wurde, haben beide Partner jetzt eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Im Fokus stehen demnach unter anderem künstliche Intelligenz und neue Produktionsverfahren.

Geplant sind regelmäßige Austauschformate zu aktuellen Technologien sowie gemeinsame Innovationsprojekte. Dabei sollen neue Entwicklungen in geschützten Testumgebungen erprobt und unter Sicherheitsaspekten bewertet werden. Erklärtes Ziel ist es, technologische Impulse frühzeitig aufzugreifen und die Medienbranche für den Wandel aufzustellen. Beim RBB verantwortet der Bereich Technologie und Infrastruktur die Kooperation. Der MediaTech Hub wiederum bringt ein Netzwerk aus Start-ups, Unternehmen und Forschungseinrichtungen ein. Beide Partner sind in Babelsberg ansässig.  

"Die Medienwelt entwickelt sich rasant. Als öffentlich-rechtlicher Rundfunk wollen wir diesen Wandel mitgestalten", sagte RBB-Intendantin Ulrike Demmer. "Dafür müssen wir neue Technologien frühzeitig verstehen und in einem geschützten Rahmen mit klaren Standards ausprobieren. Deshalb freuen wir uns sehr über die Kooperation mit dem MediaTech Hub. Hier können wir unsere Erfahrung als öffentlich-rechtliches Medienhaus mit dem starken Innovationsnetzwerk des MTH verbinden - und das direkt vor unserer Haustür. Davon profitieren beide Partner und am Ende vor allem unser Publikum."  

Peter Effenberg, Geschäftsführer des MediaTech Hub Potsdam, erklärte: "Mit dem RBB gewinnen wir einen Partner, der Medientechnologie jeden Tag in großem Maßstab einsetzt - von der Produktion bis zur Verbreitung. Diese Praxisnähe ist für unser Netzwerk aus Start-ups, Unternehmen und Forschung enorm wertvoll. Gemeinsam wollen wir neue Technologien erproben und sichtbar machen, welche Innovationskraft der Medienstandort Potsdam bietet."