Sonia Mikich © WDR/Klaus Görgen
"Relevanter Journalismus ist wie Sauerstoff"

Sonia Mikich hört nach zehn Jahren bei "Monitor" auf

von Alexander Krei
10.08.2012 - 11:32 Uhr

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Als Nachfolgerin von Klaus Bednarz präsentierte Sonia Mikich "Monitor" mehr als zehn Jahre lang - nun gibt sie Leitung und Moderation ab, bleibt dem ARD-Politmagazin aber dennoch verbunden. Ihr Nachfolger steht schon bereit.

Nach zehn Jahren verabschiedet sich Sonia Mikich vom Politmagazin "Monitor": Die 61-Jährige neue Leiterin der Programmgruppe Inland Fernsehen des WDR wird und in dieser Funktion die Doku-Redaktionen "die story" und "Menschen hautnah" verantwortet - aber auch "Monitor" gehört damit weiterhin in ihren Verantwortungsbereich. Neuer Leiter und Moderator des Politmagazins wird unterdessen Georg Restle, der bereits am 27. September seinen ersten Auftritt bei "Monitor" haben wird. Restle ist derzeit noch Fernsehkorrespondent im Studio Moskau.

Sonia Mikich hat 'Monitor' mehr als ein Jahrzehnt lang maßgeblich geprägt und dafür gesorgt, dass investigative Berichterstattung ein Markenzeichen des WDR ist. Deren Ausbau wird nun ihr wichtigstes Projekt als Inlandschefin Fernsehen des WDR sein. Darauf freue ich mich sehr", sagte WDR-Chefredakteur Jörg Schönenborn. Zugleich richtete er auch einige Worte an Mikichs Nachfolger: "Georg Restle ist ein herausragender investigativer Journalist und Programmmacher, bei dem ich sicher bin, dass er die großen Fußstapfen ausfüllen kann."

Sonia Mikich freut sich indes auf ihr neues Aufgabengebiet. "Kritischer, relevanter Journalismus ist wie Sauerstoff. ich brauche ihn, ich mag ihn, ich wachse daran. Und jetzt kann ich dafür sorgen, dass es noch mehr davon gibt - welch eine wunderbare neue Aufgabe nach einem Jahrzehnt 'Monitor'", sagte die Journalistin. Ihr "Monitor"-Nachfolger Georg Restle kündigte derweil an, das Profil des Magazins weiter schärfen zu wollen. "'Monitor' soll zu einem Leuchtturm des investigativen Journalismus werden in der deutschen Fernsehlandschaft. Klar, dass das nur mit einem starken Team geht. Wir wollen außerdem beweisen, dass zupackender Journalismus auch für jüngere Zuschauer attraktiv ist, und das ohne falsche Kompromisse."

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