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Sondersendungen nach Anschlagsserie

Terror in Brüssel: TV-Sender ändern ihr Programm

von Alexander Krei
22.03.2016 - 14:10 Uhr

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Nach der Anschlagsserie in Brüssel haben mehrere Fernsehsender ihr Programm geändert. Neben den Newskanälen, die fortlaufend berichten, setzen auch ARD und ZDF auf Sondersendungen. Sat.1 will am Vorabend sein Programm ändern.

Nach den Terroranschlägen in Brüssel mit zahlreichen Toten hat es bereits am Vormittag auf mehreren Sendern Programmänderungen gegeben. So lief im Ersten bis zum "Mittagsmagazin" eine durchgängige Extra-Ausgabe der "Tagesschau" - und auch am Nachmittag soll es weitere Sondersendungen geben. Im Anschluss an "Rote Rosen" folgt eine weitere halbstündige Extra-Ausgabe, ehe nach "Sturm der Liebe" ab 16:20 Uhr noch einmal eine knapp einstündige "Tagesschau" ins Programm genommen wird.

Das ZDF, das am Vormittag ebenfalls schon sein Programm änderte, geht ab 14:00 Uhr für eine gute Stunde mit einem "heute spezial" auf Sendung und wird darüber hinaus seine 17-Uhr-Nachrichten um eine Viertelstunde verlängern. Und auch im Abendprogramm sind Änderungen vorgesehen: Durch ein "ZDF Spezial" werden die "Rosenheim-Cops" erst um 19:45 Uhr zu sehen sein, ehe sich Moderator Matthias Fornoff ab 20:35 Uhr abermals mit einer Sondersendung melden wird. Die eigentlich für 20:15 Uhr eingeplante "ZDFzeit"-Dokumentation beginnt aus diesem Grund um 21:00 Uhr, das Politmagazin "Frontal 21" läuft erst nach dem "heute-journal".

Unterdessen wurde für 20:15 Uhr ein halbstündiger "Brennpunkt" im Ersten in Aussicht gestellt, ehe im Anschluss an die "Tagesthemen" ab 22:45 Uhr noch eine 45-minütige Sonderausgabe von "Hart aber fair" läuft, gefolgt von "Report Mainz", das sich ebenfalls schwerpunktmäßig dem Terror widmet. Derweil stellte Sat.1 etwas überraschend eine Nachrichten-Sondersendung in Aussicht, die um 19:40 Uhr beginnen wird. Weil Anchorman Marc Bator im Urlaub weilt, übernimmt Katja Losch die Moderation. Im Vorfeld des Specials entfällt die Scripted Reality "In Gefahr", stattdessen zeigt Sat.1 ab 19:05 Uhr kurzerhand eine rund halbstündige Ausgabe von "Auf Streife".

Tagsüber will der Sender darüber hinaus in Newsflashes über die Situation in Brüssel informieren. Die österreichische ProSiebenSat.1-Schwester Puls 4 geht hingegen andere Wege und berichtet derzeit durchgehend live. RTL wird derweil nach jetzigem Stand der Dinge keine eigenständige Sondersendung zeigen, sich dafür aber zusätzlich zu stündlichen Newsflashes in seinen Hauptnachrichten um 18:45 Uhr sowie im "Nachtjournal" monothematisch den Terroranschlägen in der belgischen Hauptstadt widmen. Wer sich durchgängig informieren will, hat beim Nachrichtensender n-tv Gelegenheit dazu. Auch N24 und Phoenix berichten fortlaufend.

Auch Tele 5 hat angekündigt, sein Programm zu ändern: Der für Dienstagabend eingeplante Spielfilm "Out of Inferno" wird nicht gesendet - stattdessen läuft das Fantasy-Abenteuer "Jack the Giant Killer". Am späten Freitagabend entfällt auch die Wiederholung von "Out of Inferno".

Diese Artikel wird bei weiteren Programmänderungen aktualisiert.

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