Call-In-Zoff: Callactive zieht Klage zurück

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In der gerichtlichen Auseinandersetzung klagte Callactive auf die Erfüllung einer Vertragsstrafe, da in dem kritischen Internetforum die Behauptung aufgestellt worden sein soll, Callactive arbeite mit "Fake-Anrufen", obwohl Döhler eine Unterlassungserklärung abgegeben habe, diese Behauptung nicht mehr aufzustellen. In erster Instanz bekam Döhler Recht, da das Gericht das Forum nicht von der Unterlassungserklärung betroffen sah - sie bezog sich demnach auf ein Interview, das Döhler gegeben hatt (DWDL.de berichtete)

Callactive begründet den Rückzug damit, dass sich die "Situation im Forum" in der Zwischenzeit "deutlich gebessert habe". Laut Mitteilung hält man bei Callactive das Vertragsstrafeverfahren nicht mehr für erforderlich, um die eigenen Rechte zu wahren, weil es inzwischen mehrere Gerichtsentscheidungen gebe, in denen festgestellt worden sei, dass es Rechte verletze, wenn die Behauptung aufgestellt werde, Callactive manipuliere Anrufe.
Auf Nachfrage des Medienmagazins DWDL.de zeigte sich Döhler überrascht von der aktuellen Entwicklung des Rechtsstreit, der zwischenzeitlich die Existenz seines Forums bedroht hatte. Vor einigen Tagen hatte sich Callactive bereits an Döhler gewandt und hatte angeboten, den Rechtsstreit zu beenden, sofern Döhler dies nicht als "großen Sieg" kommunizieren werde, erklärte Callactive-Geschäftsführer Stephan Mayerbacher auf DWDL.de-Nachfrage.
Obwohl Döhler eine Vereinbarung mit Callactive ablehnte, wie auch Callactive bestätigt, wurde die Klage nun zurückgezogen. Mit der Beendigung des Rechtsstreit wolle Callactive auch zeigen, dass dem Unternehmen nicht daran gelegen sei, "das Forum durch übertriebene Zahlungsaufforderungen zu zerstören".
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Obwohl Döhler eine Vereinbarung mit Callactive ablehnte, wie auch Callactive bestätigt, wurde die Klage nun zurückgezogen. Mit der Beendigung des Rechtsstreit wolle Callactive auch zeigen, dass dem Unternehmen nicht daran gelegen sei, "das Forum durch übertriebene Zahlungsaufforderungen zu zerstören".











