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Zeljko Karajica
© DSF
DWDL.DE-INTERVIEW

ESPN als Vorbild: DSF-Chef Karajica über Sport1

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(06.02.2010) Am 11. April wird aus dem DSF Sport1. Geschäftsführer Zeljko Karajica sprach mit DWDL.de über das Rebranding, den neuen Anspruch an sich selbst und das künftige Programm. Und er erklärt auch, warum Sport1 noch schärfer werden will.

Herr
Interview mit Zeljko Karajica
© DWDL.de / Clap
Karajica, im vergangenen Jahr hat genau in diesen Räumlichkeiten Premiere sein Rebranding in Sky bekanntgegeben. Der erhoffte Erfolg blieb zunächst aus. Was macht Sie zuversichtlicher, dass die Umwandlung des DSF in Sport1 erfolgreicher verläuft?

Idee und Ziel waren es eine Endverbrauchermarke zu schaffen und unsere Entscheidung fiel auf Sport1. Gerade der Sport lebt vom Kampf um die Nummer eins, den ersten Platz. Das ist unser Benchmark. Mit dieser Entscheidung haben wir die vergangenen Monate an der Positionierung der Marke gearbeitet und wenn ich heute unsere Trailer, unsere Präsentation sehe, dann fühlt sich Sport1 einfach richtig an. Gerade in einem fragmentierten Medienmarkt ist es wichtig, sich mit einer Einmarken-Strategie klar und eindeutig zu positionieren.

Auch der Claim ändert sich. Sie nehmen Abschied von „Mittendrin statt nur dabei“...


Ja, das ist so. „Mittendrin statt nur dabei“ ist ein wirklich guter Claim, aber auch untrennbar mit der Marke DSF verbunden. Hätten wir daran festgehalten, wäre es kein konsequentes Rebranding gewesen.
 



 
Der vergleichsweise jungen Marke Sport1 stehen 17 Jahre DSF gegenüber. Was sprach denn gegen eine Ein-Marken-Strategie unter DSF?

Es gab eine intensive Diskussion, weil man sich nicht eben mal leichtfertig nach 17 Jahren von einer Marke wie dem DSF verabschiedet. Und es ging dabei auch nicht darum als neuer Geschäftsführer vorschnelle Symbolpolitik betreiben zu wollen. Unsere Entscheidung beruht ganz klar auf Marktforschungsergebnissen, die Sport1 Markenattribute bescheinigen, die eindeutig auf unsere Kernkompetenz Sport einzahlen.

Aber die haben andere auch gemacht. Was macht Sie zuversichtlich, dass der Sport1- Relaunch erfolgreicher verläuft?

Ich glaube daran, dass so ein Rebranding insbesondere mit inhaltlichen Veränderungen verbunden sein muss. Nur dann kann es funktionieren. Wir geben uns keinen neuen Namen und lassen sonst alles so wie gehabt. Wir haben 2010 mindestens 10 Prozent mehr Live-Sport im Programm, rund 20 neue Eigenproduktionen und Formate und wollen in unserer Berichterstattung deutlich aktueller werden. Und dabei werden wir auch die inhaltliche Verzahnung zwischen den beiden Plattformen TV und Online konsequent vorantreiben. Insofern ist unsere neue Dachmarkenstrategie eine nachhaltige Kurskorrektur.

Das sind große Ankündigungen...

Mit deren Umsetzung wir bereits begonnen haben. Wir kündigen programmliche Veränderungen nicht nur an, sondern wir lassen unseren Versprechen Taten folgen. Seit Jahresbeginn haben wir bereits eine Vielzahl neuer Formate on air.






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