
Nach der Niederlage im Hinspiel hat Greuther Fürth die Relegation noch gedreht und bleibt damit zweitklassig. Im Rückspiel setzte man sich 2:0 gegen Rot-Weiss Essen durch. Mit der Übertragung der Partie hat Sat.1 erneut sehr hohe Quoten eingefahren: In Halbzeit eins sahen 2,27 Millionen Menschen zu, die zweiten 45 Minuten erreichten dann im Schnitt sogar 3,22 Millionen Fans. Im Hinspiel sahen während der zweiten Halbzeit noch fast eine Million Menschen weniger zu.
Mit den 3,22 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern erreichte Sat.1 außerdem die höchste Reichweite aller Sender nach 20:15 Uhr. Mit 11,5 und 17,2 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum kann man in Unterföhring sehr zufrieden sein. Noch besser sah es beim jungen Publikum aus: In der klassischen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen wurden 17,6 und 26,1 Prozent Marktanteil gemessen, hier gab es am Dienstag überhaupt kein Vorbeikommen am Sender.
Und auch bei den 14- bis 59-Jährigen wurden starke 14,6 und 21,4 Prozent Marktanteil gemessen. Für Sat.1 endet damit nun aber erst einmal eine sehr fußballintensive Zeit: Innerhalb der letzten sechs Tage hatte man vier Relegationsspiele übertragen - alle bescherten dem Sender sehr ansehnliche Quoten. Highlight war das Erstliga-Relegationsrückspiel zwischen Paderborn und Wolfsburg, das am Montag am Ende über der 4-Millionen-Marke lag (DWDL.de berichtete).
Das Erste setzte zur besten Sendezeit auf eine Doppelfolge von "In aller Freundschaft" und unterhielt damit 2,78 und 2,97 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, damit waren beim Gesamtpublikum gute 14,4 und 14,8 Prozent Marktanteil drin. "Report München" fiel anschließend in den einstelligen Bereich, 1,75 Millionen Menschen sahen sich das Magazin an.
Für das ZDF sah es derweil richtig schlecht aus: Die Reportage "Die Wahrheit über Social Media" mit Jochen Breyer sahen nur 1,18 Millionen Menschen. Schlechter lief es für die Mainzer auf diesem Sendeplatz in den zurückliegenden Jahren nur ganz selten, dementsprechend lag auch der Marktanteil bei nur 6,1 Prozent. Und auch beim jungen Publikum zwischen 14 und 49 Jahren war der Film angesichts von 7,6 Prozent kein großer Erfolg. "Frontal" steigerte die Gesamtreichweite später immerhin noch auf 1,46 Millionen, kam aber auch damit nur auf 7,3 (gesamt) und 6,2 (14-49) Prozent Marktanteil.
Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.9; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;
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