
Über den großen Erfolg des Sat.1-"Frühstücksfernsehen" haben wir an dieser Stelle schon mehrfach berichtet. Am Mittwoch lief es für das Format jedoch besonders herausragend: 340.000 Zuschauerinnen und Zuschauer sahen sich die neueste Ausgabe an, 110.000 davon waren zwischen 14 und 49 Jahren alt. In der klassischen Zielgruppe entsprach das überragenden 27,4 Prozent Marktanteil. Einen höheren Wert erzielte das Format zuletzt im Oktober 2022, als mit 28,5 Prozent in den Overnight-Quoten der bis dato gültige Allzeit-Rekord aufgestellt wurde.
RTL hatte am frühen Vormittag gegen diese Dominanz nicht den Hauch einer Chance. "Deutschland am Morgen" erreichte lediglich 140.000 Zuschauerinnen und Zuschauer sowie 8,1 Prozent Marktanteil beim jungen Publikum. Durch die parallele Ausstrahlung bei ntv kamen noch einmal 57.000 Zuschauende hinzu, beim Nachrichtensender lag der Marktanteil bei 4,0 Prozent, was für ntv-Verhältnisse ziemlich gut ist. Aber auch zusammengerechnet blieben RTL und ntv weit hinter Sat.1 zurück.
Am Vorabend drehten sich die Machtverhältnisse dann jedoch: Zwei Folgen von "Frieda - Mit Feuer und Flamme" erzielten in Sat.1 nur schwache 1,1 und 3,6 Prozent Marktanteil. "Die Landarztpraxis" war immerhin zu 5,4 Prozent gut. Das ist zwar kein überragender Wert, aber immerhin der höchste Marktanteil in der laufenden Staffel. Die Serie befindet sich aktuell auf der Zielgeraden, in der kommenden Woche übernimmt der Ableger "Die Landarztpraxis - Team Sonnenhof" den Sendeplatz. "Frieda" verschwindet dann aus dem Vorabend (DWDL.de berichtete).
RTL zeichnet sich schon seit vielen Jahren durch eine hohe Kontinuität am Vorabend aus. Am Mittwoch erreichte "Explosiv" zwar nur 6,5 Prozent Marktanteil, "Exclusiv" steigerte sich danach jedoch auf 10,6 Prozent. Das Star-Magazin unterhielt 1,20 Millionen Menschen, das ist eine sehr gute Reichweite. "RTL Aktuell" kam im Anschluss sogar noch auf eine Million Zuschauerinnen und Zuschauer mehr, in der klassischen Zielgruppe holten die Nachrichten 22,7 Prozent. "Alles was zählt" und "GZSZ" erzielten 10,9 und 16,3 Prozent.
Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.9; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;
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