The Voice of Germany © ProSieben/Richard Hübner
Showtime am Freitag

"Voice"-Finale legt kräftig zu, "Let's Dance" floppt

von Marcel Pohlig
21.12.2013 - 09:31 Uhr

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Zum Finale stoppte "The Voice of Germany" am Freitag den deutlichen Abwärtstrend und endete auf Vorjahres-Niveau. Am späteren Abend sah es außerdme für Bastian Pastewka gut aus. Auf RTL enttäuschte dagegen "Let's Dance - Let's Christmas".

Erst in der vergangenen Woche markierte "The Voice of Germany" mit nur 2,72 Millionen Zuschauern ein neues Allzeit-Tief, beim Gesamt-Marktanteil sank man gar in die Einstelligkeit. Spannend blieb also, wie sich das Finale der dritten Staffel präsentieren wird. Hier lässt sich nun sagen: "The Voice" legte noch einmal kräftig zu und lief so stark wie seit Mitte November nicht mehr. In der Zielgruppe rettete sich das Casting auf Vorjahres-Niveau und insgesamt lief es sogar ein bisschen besser.

Insgesamt sahen in diesem Jahr 3,60 Millionen Zuschauer zu. Obwohl "The Voice" im Laufe der aktuellen Staffel immer weiter verlor und auch die zweite Staffel immer wieder unterbot, lief das Finale damit sogar leicht besser als 2012, als noch 3,42 Millionen Zuschauer die letzte Show sahen. Der Marktanteil lag diesmal bei guten 12,5 Prozent. In der Zielgruppe wurde mit 2,12 MIllionen Zuschauern der identische Wert wie im Vorjahr erreicht. Mit einem Marktanteil von 19,8 Prozent dürfte man in Unterföhring sehr zufrieden sein. In der erweiterten Zielgruppe, in der man sich wie in der klassischen Gruppe den Tagessieg sicherte, lief es mit 2,81 Millionen Zuschauern und 17,5 Prozent ebenfalls deutlich besser als in den vergangenen Wochen.

Zuschauer-Trend: The Voice of Germany
The Voice of Germany

Misslungen ist dagegen die Idee von RTL, vor Weihnachten auf die Tanzshow "Let's Dance" zu setzen und sie mit dem sprachlich heiklen Zusatz "Let's Christmas" als Weihnachtsshow auf Sendung zu schicken. Das reichte insgesamt schon nur für 3,21 Millionen Zuschauer und 10,8 Prozent. In der klassischen Zielgruppe waren auch nicht mehr als 1,23 Millionen Zuschauer und sehr schwache 11,2 Prozent drin. Selbst für ProSieben sah es mit der Konserven-Kost "Mission: Impossible 3" besser aus. Den Spielfilm sahen in der Zielgruppe 1,29 Millionen Zuschauer beziehungsweise 11,6 Prozent. Insgesamt sahen übrigens 2,19 Millionen Zuschauer zu.

Zurück zu Sat.1, wo vom starken Vorprogramm auch Bastian Pastewka profitierte. Das Weihnachts-Special "Pastewkas Weihnachtsgeschichte" unterhielt zur späten Stunde in der klassischen Zielgruppe tolle 1,10 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von 16,6 Prozent entspricht. Insgesamt sahen 1,75 Millionen Zuschauer das Special der Comedyserie, womit Sat.1 einen guten Marktanteil von 11,2 Prozent erreichte.

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