Bei der Eröffnung 8. Verleihung des Deutschen Fernsehpreises in Köln erklärte WDR-Intendant Fritz Pleitgen (Bild), dass der Fernsehpreis den aktuellen Medienentwicklungen Rechnung tragen müsse. "Die neue Zeit klopft nicht nur an, sie ist bereits da. Ich denke auch der Deutsche Fernsehpreis wird darauf eingehen müssen und künftig auch das Internet in Betracht ziehen", so Pleitgen.Darüber hinaus zeigte sich Pleitgen in seiner Begrüßungsrede erfreut darüber, dass der Westdeutsche Rundfunk Ausrichter des diesjährigen Deutschen Fernsehpreises sei: "Timing ist alles, sagen wir bei uns im WDR, denn wir veranstalten den Deutschen Fernsehpreis 2006 als einen weiteren Höhepunkt unseres 50jährigen Bestehens." Passend dazu erhält der langjährige WDR-Intendant Friedrich Nowottny in diesem Jahr den Ehrenpreis der Stifter.
Die Anwesenheit von Bundespräsident Horst Köhler würdigte Pleitgen "als Anerkennung unseres Bestreben nach hoher Qualität im deutschen Fernsehen". Darüber hinaus würdigte Pleitgen das abgelaufenen Fernsehjahr, mit Produktionen, die "Kraft und Kreativität" unter Beweis stellten, die in den großen deutschen Sendern stecke - ob öffentlich-rechtlich oder privat. Besonderen Dank sprach Pleitgen der Jury, dem ständigen Sekretariat, dem Organisationsbüro sowie dem Beirat aus.



