Foto: DWDL.deDie New Yorker Fernsehfamilie blieb am Mittwoch noch mehr oder weniger unter sich - bevor ab Donnerstag dann mit Fox, NBC und ABC auch die großen Networks anreisen. Sie präsentieren abends jeweils als Publikumspremiere die neuen Serien "New Amsterdam" (Fox), "Chuck" (NBC) und die größte Serienhoffnung der kommenden Saison, "Pushing Daisies" (ABC). Jeweils inklusive Red Carpet Opening, den Hauptdarstellern und Diskussionsrunden. Am Freitag beginnen dann auch die Diskussionsrunden über die DWDL.de ausführlich berichtet.

Foto: DWDL.deAber zurück zur Opening Night: In seiner kurzen Ansprache betonte Festival-Gründer Terence Gray (Foto) am Mittwochabend, dass das New York Television Festival in erster Linie für unabhängige Produzenten und kreative neue Ideen gedacht sei, die man deshalb künftig auch besser fördern will. Erstmalig gibt es in diesem Jahr das "NYTVF Fellowship Program". Die besten Pilotsendungen können auf Rat und Tat führender Autoren und TV-Produzenten hoffen: Sie helfen als Mentoren bei der Umsetzung der Idee für eine nationale Ausstrahlung. Gehört man zu dem Kreis der Auserwählten, ist man "Official NYTVF Fellow".

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Im dritten Jahr des Festivals berichten auch die TV-Sender ABC und E! direkt aus den New World Stages in Manhattan: Für den Entertainment-Channel ist Ryan Seacrest, Moderator der "E! News" sowie "American Idol" bei Fox, vor Ort. Seine Präsenz war eines der Gesprächsthemen des Abends, weil Seacrest als Allrounder der großen Networks bzw. Cable-Sender den Einheitsbrei des amerikanischen Fernsehens personifiziert, befinden zumindest einige der anwesenden Autoren und Produzenten.
 


Eines der medienfremden Gesprächsthemen des Abends war banalerweise das New Yorker Leitungswasser. Zwar gilt es auch in Deutschland auf Empfängen und Partys inzwischen offenbar als cool Mineralwasser aus dem Tetrapak zu trinken, doch beim NYTVF ging man noch einen Schritt weiter: In Plastikflaschen die an Stadionbesuche oder Souvenirbecher aus Freizeitparks erinnern, wurde schlicht New Yorker Leitungswasser angeboten. Die Idee ist initiiert von der Stadt New York um die Qualität des eigenen Leitungswasser besser zu vermitteln. Anhand der maroden Infrastruktur der Millionenmetropole sind Zweifel aber wohl berechtigt. So endet die Opening Party