
Martin Stadelmaier, Chef der Staatskanzlei in Rheinland-Pfalz sagte, man sei mit diesem Ergebnis "sehr zufrieden". So sollen die neuen Angebote künftig einer Prüfung unterzogen werden, die aus drei Phasen besteht. Damit soll unter anderem erörtert werden, ob die neuen Angebote die privatwirtschaftlichen Mitbewerber benachteiligen könnten.
Zuvor hatten die Sender mit ihren Plänen für die Verbreitung von Programminhalten über das Internet und andere digitale Vertriebswege - wie zum Beispiel das Handy - heftige Kritik von Verlagen und Privatsendern geerntet. Der Hintergrund ist, das die öffentlich-rechtlichen Anbieter über die neuen Vertriebswege ihre gebührenfinanzierten Programminhalte den Gebührenzahlern besser zugänglich machen wollen. Die private Konkurrenz hingegen sieht darin ihre Erschließung neuer Geschäftsfelder gefährdet.
Bereits im September kündigte die ARD die Etablierung eines sogenannten Public-Value-Tests für digitale Inhalte an. Dies beinhalte die Fragen nach dem publizistischen Sinn eines Angebots, der finanziellen Machbarkeit und den jeweiligen Marktgegebenheiten.