Logo: Sat.1; Grafik: DWDL.deSat.1 kann seit einigen Monaten wieder steigende Zuschauerzahlen vorweisen. Im April rückt dank Fußball selbst die 12-Prozent-Marke wieder in greifbare Nähe. Doch bei einem genaueren Blick aufs Programm bleiben dem Sender noch etliche Baustellen. Problematisch ist vor allem: Der Sender hat in der Primetime kaum erfolgreiche regelmäßige Formate. Ob Serien, Dokusoaps oder Shows - der überwiegende Teil floppte in den vergangenen Monaten, von wenigen Glanzlichtern wie "Navy CIS" mal abgesehen.

Was hingegen gut läuft sind die US-Filme am Montagabend und mit einigen Ausreißern auch die eigenproduzierten Filme am Dienstag. Was also liegt näher als diesen Bereich weiter auszubauen - dachte man sich wohl auch in Berlin. Ab Juni schafft Sat.1 einen weiteren Sendeplatz für eigenproduzierte Filme am Donnerstagabend. Bislang setzte Sat.1 dort auf Serien - zuletzt aber mit herzlich wenig Erfolg. Nicht nur "GSG 9" holte dort nur miserable Quoten, auch "Navy CIS" konnte zuletzt nicht mehr punkten.

Stattdessen werden ab 5. Juni dort also eigenproduzierte Filme programmiert - über den Sommer natürlich aber nur Wiederholungen. Zum Saisonstart im Herbst sind dann aber auch durchaus einige Erstausstrahlungen denkbar. Eine dauerhafte Lösung für den Donnerstagabend sieht Sat.1 darin aber nicht. Im Herbst wird der Donnerstag wieder mit Serien bestückt. Dann stehen die Krankenhausserien "Charité - Berlin Mitte" und "Dr. med Molly" an.

Bis dahin setzt Sat.1 aber auf eine bemerkenswerte Anzahl an Filmen in der Primetime. Montags, dienstags, donnerstags und samstags sind um 20:15 Uhr jeweils Filme bei Sat.1 zu sehen und auch der Mittwochabend ist ab 21:15 Uhr mit "Bulle von Tölz"-Folgen in Spielfilmlänge bestückt.