Nach wie vor beteuert Permira-Manager Götz Mäuser, der zugleich dem Aufsichtsrat der ProSiebenSat.1 Media vorsitzt, dass ein Verkauf der Unternehmensgruppe für die Investoren KKR und Permira derzeit kein Thema sei. "Aktuell steht ein Ausstieg nicht zur Debatte, das würde zum derzeitigen Zeitpunkt übrigens auch keinen Sinn ergeben", sagte Mäuser in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Klar sei jedoch, dass man den Konzern irgendwann verkaufen werde. Gespräche mit dem Springer-Verlag über eine mögliche Übernahme gebe es derzeit keine.Auch eine Zerschlagung des Konzerns, in den vor zwei Jahren die Fernsehgruppe SBS integriert worden ist, komme nicht in Frage, so Mäuser. "Wir haben einen paneuropäischen Fernsehkonzern geschaffen und halten weiter an dieser Logik fest", sagte er. Auch ein Teilverkauf des Senders Sat.1, der in den kommenden Wochen nach Unterföhring umzieht, und dessen Programm mit spektakulären Personalverpflichtungen wieder auf Vordermann gebracht werden soll, sei keine Option. "Die Investitionen in die Qualität der Programme sollen die Kanäle in Deutschland stärken, insbesondere Sat.1, der Sender mit dem größten Potential. Das hat nichts mit Verkaufsplanungen oder Ähnlichem zu tun", sagte der Permira-Manager der "SZ".
Im derzeitigen Krisenjahr sieht Mäuser den deutschen Fernsehkonzern trotz hoher Schuldenlast von rund 3,4 Milliarden Euro gut aufgestellt. So habe man wieder ein wettbewerbsfähiges Werbezeitenvermartkungsmodell, der Marktanteil habe sich erholt und die Kosten habe man Dank Restrukturierungsmaßnahmen im Griff. "Der Konzern hat sich deutlich besser als die Wettbewerber geschlagen und das operative Ergebnis trotz der Krise um sechs Prozent gegenüber 2008 gesteigert. Das ist das, was für mich zählt", so Mäuser.
Neue Sparmaßnahmen und ein weiterer Personalabbau seien Mäuser zu Folge derzeit nicht geplant. "Es kann aber keine Entwarnung gegeben werden. Gehen die Märkte weiter nach unten, wird ProSiebenSat.1 reagieren müssen", kündigte Mäuser an. Keine Sorgen macht er sich hinsichtlich der Schulden des Konzerns. "Irgendwann wird diese Krise zu Ende sein. Dann wird ProSiebenSat.1 seine Ertragskraft ausspielen und wieder genügend Gewinn machen, um die Verschuldung abzubauen", erklärte Mäuser. Die Kredite seien langfristig bis 2014 und 2015 angelegt und seien somit, "so lange sich die Marktlage nicht nochmals deutlich verschlechtert, kein Problem".
Die derzeit kursierenden Gerüchte über eine finanzielle Schieflage der Lavena Holding, über die KKR und Permira an der ProSiebenSat.1 AG beteiligt sind, kommentiert Mäuser nicht. "Wichtig ist mir in diesem Zusammenhang nur Folgendes: ProSiebenSat.1 ist eine eigenständige Aktiengesellschaft und vollkommen unabhängig von Lavena", sagte er.
Neue Sparmaßnahmen und ein weiterer Personalabbau seien Mäuser zu Folge derzeit nicht geplant. "Es kann aber keine Entwarnung gegeben werden. Gehen die Märkte weiter nach unten, wird ProSiebenSat.1 reagieren müssen", kündigte Mäuser an. Keine Sorgen macht er sich hinsichtlich der Schulden des Konzerns. "Irgendwann wird diese Krise zu Ende sein. Dann wird ProSiebenSat.1 seine Ertragskraft ausspielen und wieder genügend Gewinn machen, um die Verschuldung abzubauen", erklärte Mäuser. Die Kredite seien langfristig bis 2014 und 2015 angelegt und seien somit, "so lange sich die Marktlage nicht nochmals deutlich verschlechtert, kein Problem".
Die derzeit kursierenden Gerüchte über eine finanzielle Schieflage der Lavena Holding, über die KKR und Permira an der ProSiebenSat.1 AG beteiligt sind, kommentiert Mäuser nicht. "Wichtig ist mir in diesem Zusammenhang nur Folgendes: ProSiebenSat.1 ist eine eigenständige Aktiengesellschaft und vollkommen unabhängig von Lavena", sagte er.



