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Wie geht's weiter?

Wochenblatt "Rheinischer Merkur" vor dem Aus?

 

Die Kirche dreht den Geldhahn zu: Einem "FR"-Bericht zufolge wollen die acht Bistümer, die die Wochenzeitung "Rheinischer Merkur" tragen, das Blatt an die "Zeit" verkaufen. Übrig bleibt dann womöglich nur noch eine Rumpf-Version.

von Uwe Mantel
20.09.2010 - 15:03 Uhr

Cover: Rheinischer Merkur
© Rheinischer Merkur
Die katholische Wochenzeitung "Rheinischer Merkur", die im wesentlichen von acht deutschen Bistümern, allen voran das Erzbistum Köln, getragen wird, steht womöglich vor dem Aus in ihrer bisherigen Form. Einem Bericht der "Frankfurter Rundschau" wollen sich die Träger-Bistümer von dem defizitären Blatt trennen. Eine Entscheidung könnte schon am Montag am Rande der Herbstvollversammlung der Bischofskonferenz in Fulda fallen.

Im Gespräch sei ein Verkauf der Wochenzeitung an den Hamburger "Zeit"-Verlag. Der Essener Bischof Overbeck bestätigte gegenüber der "FR", dass es Verhandlungen über den "Rheinischen Merkur" gebe, nannte aber keine Details. Angesichts sinkender Auflagen müssten sich die Bischöfe der Frage stellen, wie man sich künftig auf dem Sektor der Printmedien aufstelle. Angeblich fährt der "Rheinische Merkur" jedes Jahr Verluste im einstelligen Millionen-Bereich ein.

Kommt es zum Verkauf, so bedeutet der dem Bericht zufolge wohl das Aus für den "Rheinischen Merkur" in seiner bisherigen Form. Übrig bleiben könnte womöglich nur eine Rumpfversion mit religiösen und kirchlichen Themen, die dann im Verbund mit der eher liberal eingestellten Wochenzeitung "Die Zeit" angeboten werden soll.

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