Deutsches Fernsehballett © Deutsches Fernseh-Ballett/Thomas Nitz
Aufträge bis Ende 2015

Fernsehballett gerettet, keine Klage gegen den MDR

 

Das Deutsche Fernsehballett, das Ende vergangenen Jahres noch vor dem Aus stand, meldet volle Auftragsbücher. Der Bestand sei bis Ende 2015 gesichert, auf die geplante Klage gegen den MDR verzichte man daher.

von Uwe Mantel
13.03.2014 - 13:53 Uhr

Zwar heißt das Deutsche Fernsehballett noch Deutsches Fernsehballett, es gehört inzwischen aber nicht mehr dem Fernsehen. Anfang 2012 hat der Berliner Künstlermanager Peter Wolf die Anteile von der Drefa Media Holding, einer 100-prozentigen Tochter des MDR, übernommen. Doch nicht mal zwei Jahre später stand das Fernsehballett vor dem Aus. Nachdem der MDR 2012 und 2013 weiter der größte Auftraggeber des Fernsehballetts geblieben sei, habe man für 2014 keine Zusagen mehr machen wollen, auch wenn Auftritte in Shows angeboten worden seien - die Wolf aber offenbar nicht reichten.

Für Ende dieses Monats hatte Wolf daher das Aus angekündigt - zu dem es nun doch nicht kommt. Nach der Ankündigung der Schließung sei das Fernsehballett von einer "Welle der Solidarität überrollt" worden, sagte Wolf zur Begründung gegenüber der dpa. Inzwischen habe man so viele Aufträge an Land gezogen, dass der Fortbestand bis mindestens Ende 2015 gesichert sei, heißt es weiter. Nachdem das Aus nun also erstmal vom Tisch ist, werde man auch auf die angekündigte Schadensersatzklage gegen den MDR verzichten, dem vorgeworfen wurde, Zusagen nicht eingehalten zu haben. Der MDR hat das stets bestritten.

In den kommenden Monaten stehen jedenfalls diverse weitere TV-Termine an. So wird das Ballett Anfang April in "Wetten, dass..?" auftreten, zudem in den nächsten Ausgaben von "Willkommen bei Carmen Nebel". Auch Hape Kerkeling und David Garrett hätten mit dem Ballett "spannende Projekte" vereinbart, heißt es weiter.

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