Sky Smartcard © Sky
Eigener Bereich zur Betrugsbekämpfung

Sky will Kampf gegen Schwarzseher verstärken

 

Schon jetzt führt Sky jährlich mehr als 140.000 Kontrollen durch, doch künftig soll der Kampf gegen Schwarzseher noch verstärkt werden. Dafür hat das Unternehmen nun einen eigenen Bereich zur Betrugsbekämpfung eingerichtet.

von Alexander Krei
11.09.2015 - 11:16 Uhr

Sky will in Zukunft härter vorgehen gegen die illegale Ausstrahlung seiner Programme in der Gastronomie. Weil dem Bezahlsender dadurch eigenen Angaben zufolge jährlich ein Schaden in Millionenhöhe entsteht, richtet Sky nun einen eigenen Bereich zur Betrugsbekämpfung ein. Dadurch will man dem Risiko vorbeugen und den Wert des Produkts wahren. Der neue Fachbereich Fraud Management wird von Alexandra Deinath geleitet, die laut Sky auf mehr als 15 Jahren Erfahrung im Betrugsmanagement zurückblicken kann. Die 42-Jährige soll die bestehende Strategie zur nachhaltigen Betrugsbekämpfung weiterentwickeln.


In der Vergangenheit hat Alexandra Deinath bereits für Telefonica O2 Germany und Viag Interkom die Betrugsabteilung aufgebaut und mehrere Jahre lang geführt. Bei Sky berichtet sie nun an Paul Sexton-Chadwick, der als Vice President Business Solutions für den Vertrieb der Sky-Programme an Gewerbekunden verantwortlich ist. "Als Europas größter Lizenznehmer für Exklusivrechte hat unser Produkt für die Gastronomie einen sehr hohen Wert und bringt ihnen geldwerte Vorteile. Unsere ehrlichen Kunden verlangen zu Recht, dass wir diesen Vorteil für sie schützen und gegen Missbrauch und Betrug vorgehen", sagte Sexton-Chadwick. "Mit Alexandra Deinath haben wir eine Expertin gewinnen können, die mit ihrer langjährigen Erfahrung unser Betrugsmanagement noch wirkungsvoller gestalten wird."

Schon jetzt versucht Sky in Deutschland und Österreich gegen die illegale Ausstrahlung in Bars, Kneipen oder Hotels vorzugehen. So werden jährlich 140.000 Kontrollen durchgeführt. Darüber hinaus erhebt Sky wegen illegaler Nutzung privater Smartcards in Gewerbeeinheiten sowie wegen deren Weitergabe an Dritte zur illegalen Verwendung regelmäßig zivilrechtlich Anklage. Zukünftig will das Unternehmen noch intensiver gegen organisierte Kriminalität vorgehen, wie beispielsweise dem illegalen Vertrieb von privaten Smartcards.

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