Cindy aus Marzahn © Sat.1
Raus aus den pinken Klamotten

Ilka Bessin hört als "Cindy aus Marzahn" auf

 

In einem Interview mit dem "Spiegel" verkündet Ilka Bessin das Aus für die von ihr verkörperte Kunstfigur "Cindy aus Marzahn". Ihren letzten Bühnenauftritt hatte sie schon. Mit ihren eigenen TV-Formaten war sie zuletzt ohnehin recht glücklos geblieben.

von Uwe Mantel
01.07.2016 - 18:32 Uhr

Cindy aus Marzahn hängt ihre pinkfarbenen Klamotten an den Nagel: Ilka Bessin, die die Kunstfigur mehr als ein Jahrzehnt lang verkörperte, hat gegenüber der kommenden Ausgabe des "Spiegel" erklärt, dass sie nicht länger in der Rolle der übergewichtigen Arbeitslosen mit eher fragwürdigen Kleidungsgeschmack auftreten werde. Ihren letzten Auftritt in ihrer Paraderolle hatte sie demnach bereits Anfang Juni.

Ihre Entscheidung erklärt Bessin so: "Man darf so eine Figur nicht totspielen. Wenn man sich elf Jahre lang Abend für Abend eine Perücke aufsetzt und einen pinkfarbenen Jogginganzug anzieht, muss man aufpassen, dass die Leute nicht irgendwann sagen: Boah, ich kann den Scheiß nicht mehr sehen. So weit soll es nicht kommen."

Ilka Bessin trat als "Cindy aus Marzahn" regelmäßig live mit ihrem Bühnenprogramm auf. RTL gab ihr nach einer sehr erfolgreichen Ausstrahlung ihres Bühnenprogramms im Jahr 2009 aber auch eine eigene TV-Show. In "Cindy aus Marzahn & Die jungen Wilden" war sie Gastgeberin für andere Stand-Up-Comedians. 2012 wurde die Bessin mit ihrer Kunstfigur gar zur Assistentin von Markus Lanz in "Wetten, dass..?". Mitte 2013 wechselte sie zu Sat.1, wo sie unter anderem als "Mother of Big Brother" das Geschehen in der Reality-Show kommentierte. Zuletzt tat sie sich dort allerdings schwer, die zweite Staffel von "Schwarz rot pink" geriet zum veritablen Flop.

Ob Ilka Bessin unter ihrem eigenen Namen - unter dem sie einst auch für Sat.1 bei der "Schillerstraße" mitspielte - auf die Bühne zurückkehren werde, wisse sie noch nicht, sagte sie dem "Spiegel". Zunächt einmal will sie gemeinsam mit einer Schneiderei Kleidung für Übergewichtige entwerfen.

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