• Florian Fritsche© Regiocast Digital
    Nach dem Verlust der Bundesliga-Rechte wurde in dieser Woche das Aus für den Fußball-Radiosender 90elf beschlossen. Im Interview mit dem Medienmagazin DWDL.de betonte Florian Fritsche, Geschäftsführer des 90elf-Betreibers Regiocast Digital, dass man über zahlreiche Alternativen nachgedacht habe. "Der Start eines Sportradios war eine Option, aber das bekommt man unternehmerisch und wirtschaftlich nicht hin. Auch da wären die Bundesliga-Rechte ein wichtiger Bestandteil gewesen - und dann gehörte auch noch ein entsprechender Markt dazu." Wie es nun mit den DFB-Pokal-Rechten weitergehen wird, ist unklar. "Das entscheiden wir gemeinsam mit dem DFB", so Fritsche. "Alleine von den DFB-Pokal-Rechten kann man leider auch nicht leben." Die letzte Live-Übertragung von 90elf wird das DFB-Pokal-Finale am 1. Juni sein. Das komplette Interview mit Florian Fritsche lesen Sie in den kommenden Tagen bei DWDL.de.
  • Digitalradio© Digitalradio
    Die Initiative "Digitalradio Deutschland e.V." hat das Aus von 90elf mit Bedauern zur Kenntnis genommen.
    "Der Fußball-Sender 90elf war im bundesweiten Digitalnetz eine hoch attraktive und außerordentliche Bereicherung für Digitalradio und für das moderne Radio der Zukunft insgesamt", so Willi Steul, Intendant von Deutschlandradio und Vorsitzender der Initiative. "Für die Radio-Hörer ist zu hoffen, dass die neuen Rechteinhaber neben dem Internet den enormen Wert der digitalen terrestrischen Verbreitung über DAB erkennen und auch nutzen, wobei 90elf mit seiner Programmqualität die Latte sehr hoch gelegt hat."
  • Wie war das?!© MDR/Axel Berger
    hr1 geht seit dieser Woche mit einem neuen Nachmittagsprogramm an den Start: Künftig moderieren Marco Schreyl und Kai Völker im wöchentlichen Wechsel die Sendeschiene zwischen 14:00 Uhr und 16:00 Uhr. Punkten wollen die Moderatoren nicht zuletzt mit neuen Rubriken, darunter "Bekannt, aber unerkannt". Darin wollen Schreyl und Völker die Geheimnisse rätselhafter Prominenter aufdecken. Mit "Schenken Sie hr1" können Hörer einem lieben Menschen darüber hinaus drei Wunsch-Songs schenken. "Wir wollen, dass sich viele an der Sendung beteiligen, per Mail, Facebook, oder über das gute alte Telefon. Wir melden uns bei ihnen, fragen nach ihren Musikwünschen und nach dem, was sie gerade umtreibt und bewegt", so Kai Völker über das Konzept für den Nachmittag. Um den Feierabend kümmern sich anschließend Daniella Baumeister und Marion Kuchenny.
  • Nina Gerhardt© RTL Radio Deutschland
    Nina Gerhardt übernimmt im September 2013 die Leitung des Bereiches Medienpolitik & Kommunikation bei der RTL Radio Deutschland GmbH. Sie folgt auf Michael Duderstädt, der bereits zum 1. Juli als Leiter der Direktion Politische Kommunikation zur GEMA wechselt. Gert Zimmer, CEO RTL Radio Deutschland: "Michael Duderstädt hat in den letzten sechs Jahren sehr erfolgreich die medienpolitischen Anliegen von RTL Radio Deutschland in der Bundes- und Landespolitik verankert. Wir bedauern seinen Weggang und danken ihm für die hervorragende Arbeit. Gleichzeitig freuen wir uns, dass wir mit Nina Gerhardt eine sehr fachkundige, gut vernetzte und kommunikationsstarke Persönlichkeit für unser Unternehmen und für die Gattung Radio gewinnen konnten." Gerhardt kommt vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV). Dort ist sie seit 2007 unter anderem als Referentin des Hauptgeschäftsführers tätig.
  • Foto: Pixelquelle© Pixelquelle
    Die Radiowerbung ist im zurückliegenden Jahr das dritte Mal in Folge gewachsen und hat Marktanteile gewonnen. Das geht aus der heute veröffentlichten offiziellen Werbestatistik des Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e.V. (ZAW) hervor, die unter anderem auf den jährlich vom VPRT erhobenen Umsatzmeldungen basiert. Für die Netto-Werbeumsätze im Radio war 2012 gegenüber dem Vorjahr ein Wachstum um 1,5 Prozent auf 719,65 Millionen Euro zu verzeichnen. Der Anteil der Radiowerbung an den gesamten Netto-Werbeinvestitionen stieg damit auf 3,9 Prozent.