"Star Trek" © Paramount/Joachim Budde/flickr:gothopotam
Der DWDL.de-Podcast

Seriendialoge (29): Wie realistisch ist "Star Trek"-Technik?

 

Die Abenteuer von Captain Kirk und Captain Picard - einfach nur unterhaltsam oder sogar lehrreich? Zum Start der vierten Staffel des Podcasts "Seriendialoge" hat Ulrike Klode "Star Trek" einem Realitätscheck unterzogen. Mit Physikprofessor Metin Tolan als Experte an ihrer Seite

von Ulrike Klode
12.05.2017 - 16:00 Uhr

Das Raumschiff Enterprise und seine Crew nimmt uns nicht nur mit in unendliche Weiten und ferne Galaxien, wo wir auf fremde Lebensformen und unbekannte Zivilisationen treffen. Sondern es präsentiert uns auch eine andere ferne Welt: die der Technik des 23. Jahrhunderts. Klar, "Star Trek" ist kein echter Blick in die Zukunft, sondern entspringt den Ideen von Gene Roddenberry, der die Geschichte Mitte der 1960er-Jahre erfunden hat. Sechs verschiedene Serien und 13 Filme umfasst die erfolgreiche Science-Fiction-Reihe mittlerweile, in diesem Jahr soll mit "Star Trek: Discovery" eine neue Serie starten. Doch ist das, was im "Star Trek"-Universum als selbstverständlich präsentiert wird, realistisch oder wissenschaftlich gesehen einfach Quatsch? Sind vielleicht sogar schon Grundlagen für das gelegt, was an Bord der Enterprise in den Serien "Star Trek: The Original Series" und "Star Trek: The Next Generation" im 23. und 24. Jahrhundert im täglichen Einsatz ist? Um diesen Fragen zum Start der vierten Staffel des DWDL.de-Podcasts "Seriendialoge" nachzugehen, habe ich mir einen Experten gesucht: Professor Dr. Metin Tolan, der nicht nur Trekkie, also Fan der Serie, sondern auch Physikprofessor ist.

Ein Gespräch übers Beamen, über den Warp-Antrieb, über romulanische Tarntechnologie, über Forschung, die von der Fernsehserie inspiriert ist und über die Erwartungen an die neue "Star Trek"-Serie "Discovery".
Klicken Sie auf folgenden Audioplayer, um die Folge zu hören.

Unser Gast diesmal: Metin Tolan

Dr. Metin Tolan ist Professor für Experimentelle Physik an der Technischen Universität in Dortmund. Er ist "Star Trek"-Fan, kennt die Folgen in- und auswendig und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Zukunftsvisionen, die in der Serie entworfen werden. 

Seriendialoge: Ulrike Klode und Prof. Dr. Metin Tolan© Ulrike Klode
Für das Gespräch habe ich Dr. Metin Tolan in seinem Büro an der TU in Dortmund besucht. Eine lebensgroße "Star Trek"-Figur war leider nicht zu finden, hinten rechts allerdings ein James Bond aus Pappe. Und neben dem Schreibtisch ein 3-D-Schachspiel.
 

Weiterführende Informationen zum Gespräch:

- Das angesprochene Buch: "Die Star Trek Physik - Warum die Enterprise nur 158 Kilo wiegt und andere galaktische Erkenntnisse" von Metin Tolan, Piper-Verlag, 20 Euro.

- Es gibt übrigens noch nicht ganz so viele Staffeln von "The Big Bang Theory", wie Metin Tolan im Gespräch vermutet. Die zehnte ist gerade zu Ende gegangen.

- Roboterfußball: Das Institut für Roboterforschung an der TU Dortmund arbeitet seit einigen Jahren an Fußballrotobern. Ein kurzes Video dazu: "Die Robo-Fußballer aus Dortmund" 

Serien, über die wir gesprochen haben:

- "Raumschiff Enterprise" bzw. "Star Trek: The Original Series": Alle drei Staffeln gibt's bei Amazon Video (Prime), iTunes, Netflix. Die Serie läuft derzeit samstags um 18 Uhr bei Tele 5.

- "Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert" bzw. "Star Trek: The Next Generation": Alle sieben Staffeln sind bei Netflix verfügbar. Die Folgen sind mittwochs, donnerstags und freitag ab 19.10 Uhr bei Tele 5 zu sehen.

Weitere Serientipps von Metin Tolan:

- "Battlestar Galactica": Alle vier Staffeln gibt's bei Amazon Video, iTunes und Sky Ticket/Sky Go.

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