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Ganz bitter

Kerner geht mit seiner Guttenberg-Show unter

 

Nicht mal die öffentliche Diskussion über Kerners Afghanistan-Show mit Verteidigungsminister Guttenberg konnte den Quoten helfen: Sie lagen tief im einstelligen Bereich. Fußball und Film liefen davor sogar noch schlechter.

von Uwe Mantel
17.12.2010 - 08:58 Uhr

Kerner© Sat.1
Was für ein desaströser Abend für Sat.1 - und man weiß in Unterföhring wohl gar nicht, worüber man am meisten enttäuscht sein soll. Dass die teuren Fubßall-Rechte mal wieder kaum jemanden hinter dem Ofen hervorlockten? Dass der Primetime-Film ein Desaster war? Oder dass nicht einmal ein Karl-Theodor zu Guttenberg in Afghanistan Kerner zu guten Quoten verhelfen konnte?

Trotz der großen öffentlichen Diskussion um Guttenbergs Auftritt bei Kerner und dessen Aufzeichnung der Show in Afghanistan schalteten am späten Donnerstagabend gerade mal 1,01 Millionen Zuschauer ein, das reichte beim Gesamtpublikum nur für einen Marktanteil von 7,2 Prozent. In der werberelevanten Zielgruppe sah es kaum besser aus: 7,5 Prozent Marktanteil waren auch hier ein völlig enttäuschendes Ergebnis. Damit gehörte die Guttenberg-Show zu den schwächsten Ausgaben von "Kerner" überhaupt.

 

 

Zugute halten kann man Kerner nur, dass er in einem überaus schwachen Umfeld antreten musste. Der Film "Out of Time - Sein Gegner ist die Zeit" fiel mit katastrophalen 4,8 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe durch. Nur 1,23 Millionen Zuschauer sahen ab kurz nach 21 Uhr zu. Wurzel allen übels war aber, dass Sat.1 sich schon den Start in die Primetime mit dem Fußball verbaut hatte. Das Spiel der ohnehin schon qualifizierten Leverkusener bescherte Sat.1 miserable Marktanteile von 7,3 Prozent während Halbzeit 1 und 6,9 Prozent während Halbzeit 2. Nur 2,61 Millionen Zuschauer sahen die zweiten 45 Minuten ab 20 Uhr.

Die Folge: Sat.1 kam am Donnerstag nicht über einen Tagesmarktanteil von 8,3 Prozent in der Zielgruppe hinaus und landete damit noch hinter Vox, das sich über starke 8,7 Prozent freuen kann.

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