Der letzte Bulle © Sat.1/Martin Rottenkolber
Sat.1-Serie besteht gegen Promispecial

"Letzter Bulle" endet erfolgreich, "Bates Motel" mau

 

Der Mut hat sich gelohnt: Zwar verlor "Der letzte Bulle" durch zahlreiche Veränderungen einige Fans - doch selbst gegen das "WWM"-Promispecial lief es für die Sat.1-Serie sehr gut. "Bates Motel" endete bei Vox dagegen schwach.

von Alexander Krei
03.06.2014 - 09:10 Uhr

Auch wenn RTL am Montag mit seinem "Wer wird Millionär?"-Prominentenspecial den Abend dominierte, gelang es Sat.1, mit dem zweistündigen Staffel-Finale des "Letzten Bullen" zu punkten. So waren ab 20:15 Uhr bereits 3,35 Millionen Zuschauer dabei, ehe die vorerst letzte Folge eine Stunde später sogar von 3,74 Millionen Zuschauern gesehen wurde. Das war die höchste Reichweite der Serie seit dem Staffel-Auftakt vor einigen Wochen. Bei den 14- bis 49-Jährigen war "Der letzte Bulle" mit Marktanteilen von 13,2 und 13,9 Prozent der größte Verfolger von "WWM". Und in der erweiterten Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen reichte es zum Finale sogar für starke 14,9 Prozent.

Zuschauer-Trend: Der letzte Bulle
Der letzte Bulle

Unterm Strich kann man bei Sat.1 also sehr zufrieden sein mit den Quoten der nun zu Ende gegangenen Staffel - erst recht, weil sich die Serie durch die stärkere Fokussierung auf eine fortlaufende Handlung deutlich von den vorherigen Staffeln unterschied. Ganz ohne Einbußen gingen diese Veränderungen aber nicht über die Bühne: Mit durchschnittlichen Marktanteilen von mehr als 15 Prozent in der klassischen Zielgruppe, wie sie in den zurückliegenden Jahren erzielt wurden, konnte "Der letzte Bulle" in diesem Jahr nicht ganz mithalten. Daneben ebbte auch das große zum Staffel-Auftakt große Interesse zwischenzeitlich etwas ab - der Sprung über die Marke von vier Millionen Zuschauer gelang zuletzt nicht mehr. Doch das ist allenfalls ein kleiner Schönheitsfehler.

Mit deutlich mehr Sorgen hatte man da schon bei Vox zu kämpfen, wo es nicht gelang, die neue US-Serie "Bates Motel" zum Erfolg zu führen. Mit Marktanteilen von 5,3 und 6,1 Prozent ging die erste Staffel am späten Montagabend gewohnt mau zu Ende. Im Schnitt wollten die vorerst letzte Folge nur 590.000 Zuschauer sehen. Den beiden "Grimm"-Folgen erging es zuvor mit Marktanteilen von jeweils 7,3 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen etwas besser, auch wenn sich die harte Konkurrenz zum vorläufigen Abschied durchaus bemerkbar machte. Insgesamt waren zunächst 1,28 Millionen Zuschauer dabei, ehe die zweite Folge des Abends von 1,49 Millionen gesehen wurde.

Vox war damit allerdings zum Start in den Abend zumindest erfolgreicher unterwegs als die Kollegen von RTL II, die die Geissens als Zugpferde diesmal aber auch an Günther Jauch abtreten mussten. Mit 1,01 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 5,9 Prozent in der Zielgruppe tat sich "Der Traummann - Liebe ohne Grenzen" als Ersatz deutlich schwerer. Zufrieden sein kann man derweil bei kabel eins, wo der US-Spielfilm "Demolition Man" zur besten Sendezeit gute 6,3 Prozent Marktanteil erzielte. Für "Running Man" reichte es danach sogar für 8,2 Prozent. 880.000 Zuschauer waren im Schnitt noch dabei.

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