Sherlock © BBC
Stärker als der "Tatort"

"Sherlock" spült wieder viele Junge ins Erste

 

Die BBC-Serie "Sherlock" ist vor allem beim jungen Publikum beliebt. Daran änderte sich auch am Sonntag nichts, obwohl insgesamt der schwächste Wert erzielt wurde. Das ZDF musste sich hinter dem Ersten einreihen und erreichte Junge vor allem tagsüber.

von Marcel Pohlig
09.06.2014 - 09:29 Uhr

Christi Himmelfahrt zeigte Das Erste bereits die erste neue Folge von "Sherlock", an diesem Pfingstwochenende werden nun auch die letzten beiden Folgen gezeigt. Für das Hauptprogramm der ARD war die Ausstrahlung der zweiten Folge am Sonntagabend wieder ein voller Erfolg - auch wenn es insgesamt nur für den bislang schwächsten Wert reichte. 2,44 Millionen Zuschauer sahen "Im Zeichen der Drei" im Ersten, womit 10,7 Prozent erreicht wurden. "Sherlock" spülte allerdings auch viele Junge ins Erste. 1,12 Millionen Zuschauer sahen "Sherlock" in der jungen Zielgruppe, womit sehr gute 13,0 Prozent erreicht wurden.

Damit war die BBC-Serie in der Zielgruppe sogar erfolgreicher als die zuvor gezeigte "Tatort"-Wiederholung, die in dieser Altersgruppe nur von 1,02 Millionen Zuschauern gesehen wurde, damit aber auch gute 11,9 Prozent erreichte. Insgesamt sahen 4,33 Millionen Zuschauer den "Tatort: Nasse Sachen", womit 17,3 Prozent erreicht wurden. Damit lag Das Erste auch deutlich vor dem ZDF. Die Mainzer erreichten mit der Romanze "Lebe lieber italienisch!" zur besten Sendezeit 3,35 Millionen Zuschauer bzw. 13,5 Prozent. In der jungen Zielgruppe spielte das "Herzkino" mit nur 490.000 Zuschauern und 5,7 Prozent nur eine untergeordnete Rolle. "Bella Block" kam im Anschluss hier auch nur auf 0,38 Millionen Zuschauer bzw. 4,5 Prozent, überzeugte aber insgesamt trotz Wiederholung mit 3,47 Millionen Zuschauern und 15,4 Prozent.

Bei den Jungen war das ZDF vor allem tagsüber an manchen Stellen erfolgreich. Der "ZDF-Fernsehgarten", der schon insgesamt 1,96 Millionen Zuschauer und starke 20,4 Prozent erreichte, kam hier etwa auf ordentliche 10,1 Prozent. Horst Lichters "Bares für Rares" erreichte anschließend noch gute 8,9 Prozent, während Nelson Müller als "Der Party-Profi" den Marktanteil bereits auf 4,3 Prozent absacken ließ. Auch insgesamt ging es hier von 16,0 Prozent bei "Bares für Rares" auf 7,9 Prozent deutlich nach unten. Am späteren Nachmittag punkteten die Mainzer beim jungen Publikum dann noch mit "Mamma Mia", das immerhin 290.000 Zuschauer und 7,3 Prozent erreichte. Insgesamt sahen 870.000 Zuschauer den Musikfilm, was einem Marktanteil von 8,1 Prozent entspricht.

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