"Verliebt in Berlin"-Ersatz läuft auch nicht besser

Logo: SAT.18,3 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe - soviel holten die Wiederholungen der ersten vier Folgen von "Verliebt in Berlin" zur besten Sendezeit am Sonntagabend vor einer Woche - zu wenig für SAT.1 und die erfolgsverwöhnte Telenovela. So reagierte SAT.1 schnell und nahm die beiden weiteren geplanten Wiederholungstermine am Sonntagabend aus dem Programm.

Stattdessen nahm der Berliner Sender an diesem Sonntagabend kurzfristig den leicht angestaubten Film "Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel" aus dem Jahr 1986 ins Programm. Gebracht hat das Manöver indes gar nichts: Der Marktanteil in der Zielgruppe lag bei exakt dem gleichen Wert wie die "ViB"-Wiederholungen in der Vorwoche.

So reichten 1,09 Millionen 14- bis 49-jährige Zuschauer eben wieder nur für die besagten 8,3 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. Beim Gesamtpublikum lief es für den Film sogar schlechter als für die Wiederholungen der Telenovela in der Vorwoche: 1,46 Millionen Zuschauer ab drei Jahren reichten nur für miserable 4,7 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. "Verliebt in Berlin" holte sieben Tage zuvor immerhin noch 5,5 Prozent.

Logo: Sat.1Am Vorabend kam eine neue Folge des "Chartbreak Hotels" mit Hugo Egon Balder und Mirja Boes auf mittelmäßige Quoten: 1,13 Millionen 14- bis 49-jährige Zuschauer sahen zu, was einem Marktanteil von 11,6 Prozent in der Zielgruppe entsprach. Insgesamt kam die Musik-Comedyshow auf 1,75 Millionen Zuschauer ab drei Jahren und einen Marktanteil von 7,1 Prozent beim Gesamtpublikum.

Unter anderem auch wegen des miserablen Primetimeprogramms konnte SAT.1 am Sonntag nur miese Tagesmarktanteile erzielen: 8,5 Prozent in der Zielgruppe erreichte der Berliner Sender, der Monatsschnitt liegt bislang bei 11,8 Prozent. Beim Gesamtpublikum reichte es nur für 6,1 Prozent Tagesmarktanteil, im Schnitt erreichte SAT.1 im Juli bislang 10,4 Prozent.