RBB © RBB/Oliver Ziebe
Ein Blick in die hinteren TV-Reihen

RBB-Magazin auf Anhieb sehr gut, Sport1 stark

 

Im Rahmen seiner Programmreform hat der RBB am Montag erstmals das neue Magazin "Super.Markt" gezeigt. Zum Start gab es im Sendegebiet sehr gute Quoten, hier konnte man sogar mit dem NDR mithalten.

von Timo Niemeier
09.05.2017 - 09:52 Uhr

Viel soll sich im Programm des RBB in den kommenden Wochen und Monaten ändern. Intendantin Patricia Schlesinger und Programmchef Jan Schulte-Kellinghaus schrauben schon seit einiger Zeit an einzelnen Sendungen und ganzen Zeitschienen, um den Sender wieder nach vorn zu bringen. Ein großer Schritt in Richtung RBB neu ist nun das Verbrauchermagazin "Super.Markt", das am Montag erstmals gezeigt wurde. Zum Start sah es dann auch richtig gut aus. 

Im Sendegebiet erreichte der RBB starke 9,2 Prozent Marktanteil, damit lag das Format deutlich über den Normalwerten des Senders. Der NDR kam zur gleichen Zeit mit seinem Verbrauchermagazin "Markt" auf ebenfalls sehr gute 9,5 im Verbreitungsgebiet. Bundesweit hatte der NDR dann die Nase deutlich vorn: "Markt" erreichte 950.000 Zuschauer, "Super.Markt" 330.000. Sowohl beim Gesamtpublikum als auch bei den jungen Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren reichte es für den RBB bundesweit zu 1,0 Prozent Marktanteil.

Gute Quoten erreichte am Montag auch Sport1: Das Spitzenspiel der Zweiten Bundesliga zwischen Eintracht Braunschweig und Union Berlin verfolgten 1,16 Millionen Menschen, 390.000 davon waren zwischen 14 und 49 Jahren alt. Sowohl insgesamt als auch beim jungen Publikum kam die Partie beim Sender damit auf 3,7 Prozent. Damit lag Sport1 am Montag in etwa auf dem Niveau von ZDFneo: Dort kamen zwei Folgen von "Inspector Barnaby" zur besten Sendezeit auf 1,25 und 1,28 Millionen Zuschauer. Insgesamt waren für die Serie 3,9 und 5,9 Prozent Marktanteil drin, bei den jungen Zuschauern waren es immerhin noch 2,9 und 3,6 Prozent.

Anmerkung: Zunächst war an dieser Stelle zu lesen, dass die Quoten des RBB-Magazins "Super.Markt" "verhalten" gewesen seien. Dabei haben wir uns auf die Gesamtzahlen bezogen, weil die Werte aus dem Sendegebiet noch nicht vorlagen. Mit der Veröffentlichung dieser Zahlen haben wir den Text noch einmal angepasst.

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