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So lief es für die News-Sender

N24 schlägt n-tv im Wahl-Duell, auch Phoenix punktet

 

Mit den Quoten von ARD und ZDF konnten die Nachrichtensender am Wahl-Sonntag zwar nicht mithalten, doch auch sie fanden ihr Publikum. N24 hatte im direkten Duell mit n-tv die Nase deutlich vorn - nicht zuletzt beim jungen Publikum.

von Alexander Krei
25.09.2017 - 09:09 Uhr

Die Bundestagswahl nahm am Sonntag nicht nur bei ARD und ZDF viel Platz im Programm ein, sondern auch bei den Nachrichtensendern. Mit Blick auf die Quoten mussten sich diese Kanäle allerdings erwartungsgemäß nur mit einer Nebenrolle begnügen. Am besten lief es hierbei für N24, das mit einem Tagesmarktanteil von 1,7 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen klar vorm Konkurrenten n-tv durchs Ziel kam, der sich mit 1,0 Prozent begnügen musste. Zählt man den Tagesmarktanteil von N24 Doku hinzu, dann kam die kleine Springer-Senderfamilie am Sonntag sogar auf 2,0 Prozent.

Auch bei den Wahlberichterstattung selbst hatte N24 die Nase vorn und kam ab 17:12 Uhr über mehr als zweieinhalb Stunden hinweg auf durchschnittlich 370.000 Zuschauer und einen Marktanteil von 2,0 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen- Die Wahlsendung bewegte sich damit deutlich über den Normalwerten des Senders. n-tv zählte unterdessen ab 17:15 Uhr zunächst 250.000 Zuschauer und kam ab 17:45 Uhr in der gemeinsamen Sondersendung mit RTL auf 240.000 Zuschauer. In der Zielgruppe lag der Marktanteil zu diesem Zeitpunkt bei 1,2 Prozent. Zwischen 18:45 und 21:00 Uhr kam n-tv schließlich noch auf 260.000 Zuschauer sowie 0,9 Prozent Marktanteil beim jungen Publikum.

Als der Nachrichtensender um kurz nach 21 Uhr auf sein Doku-Programm umstieg, ging der Marktanteil übrigens auf 0,5 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen zurück. N24, das bis Mitternacht durchsendete, lag auch zu diesem Zeitpunkt noch deutlich vor der Konkurrenz aus Köln: 310.000 Zuschauer blieben selbst um 21:00 Uhr noch dran, in der Zielgruppe entsprach das einem Marktanteil von 1,1 Prozent. Zufrieden kann man unterdessen bei Phoenix sein, wo man kurz vor der ersten Prognose bereits 240.000 Zuschauer erreichte, um 18 Uhr zog die Reichweite schließlich auf 290.000 Zuschauer an.

Sowohl beim Gesamtpublikum als auch bei den 14- bis 49-Jährigen wurde ein guter Marktanteil von 1,2 Prozent gemessen. Danach stieg das Interesse sogar noch: So verbuchte Phoenix um 18:30 Uhr im Schnitt 340.000 Zuschauer und einen Marktanteil von 1,6 Prozent beim jungen Publikum. Die parallel zu ARD und ZDF übertragene "Berliner Runde" erreichte hier zudem weitere 250.000 Zuschauer, ehe die "Phoenix Wahlrunde" ab 21:15 Uhr schließlich noch 220.000 Zuschauer bei der Stange hielt.

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