Das Ding des Jahres © ProSieben
Guter Auftakt für neue Erfindershow

"Ding des Jahres" fügt "Big Bounce" erheblichen Schaden zu

 

Die neue ProSieben-Show "Das Ding des Jahres" hat einen erfolgreichen Auftakt hingelegt und "Big Bounce" erheblichen Schaden zugefügt. Die RTL-Show musste kräftig Federn lassen. Richtig hart traf es jedoch Paul Panzer und "Genial daneben" in Sat.1.

von Alexander Krei
10.02.2018 - 08:53 Uhr

Begleitet von einer großen Werbekampagne, ist am Freitagabend mit "Das Ding des Jahres" die neueste Show-Idee von Stefan Raab bei ProSieben gestartet. Mit den Auftakt-Quoten kann man in Unterföhring zufrieden sein. Den Tagessieg musste der Sender in der Zielgruppe zwar "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" überlassen, doch in der Primetime war die Erfindershow auf Anhieb Marktführer. 1,42 Millionen 14- bis 49-jährige Zuschauer waren bei der dreistündigen Sendung dabei und bescherten ProSieben einen überzeugenden Marktanteil von 14,9 Prozent.

Damit fügte "Das Ding des Jahres" der vor zwei Wochen so erfolgreich gestarteten RTL-Trampolinshow "Big Bounce" erheblichen Schaden zu. Gegen die neue Konkurrenz und ohne Rückenwind durch den Dschungel verzeichnete "Big Bounce" nur noch einen Marktanteil von 13,3 Prozent. Das waren fast fünf Prozentpunkte weniger als vor sieben Tagen und sogar knapp zehn Prozentpunkte weniger als beim Start. Insgesamt waren diesmal 2,42 Millionen Zuschauer dabei - verglichen mit dem starken Auftakt kamen der Show somit nun schon fast 1,3 Millionen Zuschauer abhanden.

"Das Ding des Jahres" wollten unterdessen 1,93 Millionen Zuschauer sehen, sodass der Marktanteil hier bei 6,5 Prozent lag. Die neue Comedyshow mit dem simplen Titel "Die Comedy Show" konnte vom erfolgreichen Vorlauf hingegen nicht profitieren und hielt im Anschluss nur 600.000 Zuschauer bei ProSieben. Mehr als ein Marktanteil von 7,3 Prozent war beim jungen Publikum nicht zu holen. Die Tagesmarktführerschaft wurde dadurch aber nicht verhindert: Mit soliden 10,6 Prozent lag ProSieben am Freitag vor RTL, das nicht über 9,9 Prozent in der Zielgruppe hinauskam.

Sat.1 bekam die doppelte Show-Konkurrenz derweil deutlich zu spüren und musste gleich mehrfach neue Tiefstwerte hinnehmen. So kam "Paul Panzers Comedy Spieleabend" zunächst auf gerade mal 1,11 Millionen Zuschauer sowie desolate 4,9 Prozent Marktanteil, ehe "Genial daneben" mit 6,5 Prozent versagte. Lediglich 1,39 Millionen Zuschauer sahen die Panelshow. Auch danach verharrten die Marktanteile am "Fun Freitag" im tief einstelligen Bereich.

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