In aller Freundschaft © MDR
Tagessieg für die ARD

"In aller Freundschaft" schlägt Frauen-Fußball sehr deutlich

 

Die meistgesehene Sendung am Dienstag war eine neue Folge von "In aller Freundschaft". Die war auch deutlich erfolgreicher als die Frauen-Fußball-WM im ZDF. Aber auch in Mainz kann man sehr zufrieden sein, das abendliche Match half auch Markus Lanz.

von Timo Niemeier
26.06.2019 - 09:35 Uhr

4,41 Millionen Menschen haben sich am Dienstag die neueste Episode von "In aller Freundschaft" angesehen, damit war die ARD-Serie die erfolgreichste Sendung des Tages. Kein anderes Format hatte am Dienstag mehr Zuschauer. Der Marktanteil lag bei starken 17,1 Prozent. "Um Himmels Willen" konnte da nicht ganz mithalten und erzielte zuvor nur 3,79 Millionen Zuschauer, aber auch damit waren sehr gute 15,6 Prozent drin. 


In jedem Fall lag "In aller Freundschaft" deutlich vor der Fußball-WM der Frauen, die zeitgleich im ZDF zu sehen war. Das Spiel zwischen den Niederlanden und Japan erreichte ab 21 Uhr im Schnitt 3,85 Millionen Zuschauer, das entsprach trotzdem sehr guten 16,4 Prozent Marktanteil. Beim jungen Publikum führte dann das ZDF: 720.000 Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren entschieden sich für Fußball, damit holte das ZDF sehr gute 10,6 Prozent Marktanteil in dieser Altersklasse. "In aller Freundschaft" lag nur bei 7,5 Prozent. 

Das Fußball-Match half auch Markus Lanz sehr. Dessen gleichnamige Talkshow erreichte ab 23 Uhr durchschnittlich 2,11 Millionen Zuschauer, so viele waren es in diesem Jahr bislang noch nie. Der Marktanteil betrug starke 17,3 Prozent. Und auch beim jungen Publikum lief es mit 9,9 Prozent hervorragend. Bereits am Vorabend überzeugte das ZDF mit der Frauen-WM: Das Match zwischen Italien und China kam auf etwas mehr als drei Millionen Zuschauer, das entsprach 17,3 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. 

Und weil sich das ZDF auch auf sein reguläres Programm verlassen konnte, so holten "Bares für Rares", "Rosenheim-Cops" und "hallo deutschland" jeweils mehr als 20 Prozent Marktanteil, war den Mainzern die Tagesmarktführerschaft am Dienstag nicht zu nehmen. 15,4 Prozent Marktanteil standen am Ende für den Sender auf der Uhr. Das Erste kam trotz des starkes Serien-Doppels in der Primetime nur auf 11,0 Prozent. 

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