Foto: Photocase.comSchon 3.775 Mitglieder der Autorengewerkschaft Writers Guild of America (WGA) gaben bereits in geheimer Wahl ihr Votum für ein Ende des Streiks ab. Mit 92,5 Prozent fiel die Zustimmung so deutlich aus, dass die WGA den am 5. November vergangenen Jahres begonnenen Ausstand offiziell für beendet erklärt, auch wenn die Abstimmungszeit noch andauert. „Der Streik ist zu Ende“, sagte Patric Verrone, Präsident der WGA West, laut Mitteilung der Gewerkschaft. Die am Wochenende mit den Produzenten erzielte Vereinbarung sichert den Autoren eine Beteiligung an den Einnahmen durch die Verwertung im Internet bzw. generell neuen Medien sowie höhere Einnahmen durch DVD-Verkäufe zu.

Somit werden die Autoren spätestens am heutigen Mittwoch wieder offiziell ihre Arbeit aufnehmen. Viele taten dies bereits am Montag als nach Vorlage des Verhandlungsergebnis abzusehen war, dass der Streik ein Ende finden wird. Die Vereinigung der Film- und Fernsehproduzenten (AMPTP) reagierte in einer Erklärung mit Erleichterung auf den Ausgang der Abstimmung in New York und Los Angeles. Auch die Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) reagierte erfreut: Mit dem Ende des Autoren-Streiks ist die Oscar-Verleihung am 24. Februar nicht länger in Gefahr.
 
 
Die Auswirkungen des Streiks wird das amerikanische Fernsehen allerdings noch bis ins kommende Jahr hinein spüren. Fast alle Serienproduktionen mussten aufgrund des Streiks gestoppt werden. Für einige Projekte bedeutete dies den Todesstoss. Der Start anderer Serien wurde hingegen auf unbestimmte Zeit aufgeschoben. Details zu einzelnen Serien und deren Fortsetzung nach dem Ende des Streiks folgen am Donnerstag auf DWDL.de.