Peer Schaders Hauptstadtstudio © Ideogram/DWDL

Der SWR, RTLzwei und die Verlockung der Format-Wilderei

Einmal Mross zum Mitnehmen, bitte? Während sich die Öffentlich-Rechtlichen Formate für Ältere sparen, damit Budget für Jüngere frei wird, müssen Private älter werden, um im Linearen zu bestehen. Peer Schader fragt: Jagen sich die Anbieter bald gegenseitig die Sendungen ab? mehr

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ARD-Musikdokus: Sie haben uns ein Denkmal gebaut

Von den Toten Hosen über Grönemeyer bis Lindenberg: Die ARD rollt deutschen Musikgrößen aus Pop und Punk gerade reihenweise den roten Dokuteppich aus. Alle Filme sind sehenswert. Peer Schader vermisst trotzdem etwas Essenzielles daran: den Journalismus. mehr

© NDR/ARD/T. Acke, SWR/R. Eikelpoth, WDR/F. Wetzels [M]
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Robin Hood mit Cash-Tracker: ARD, ZDF und die Spar-Challenge

Discount-Einkauf, Gemüse-Anbau und Basar-Disziplin: Mit Begeisterung zeigen ARD und ZDF ihrem Publikum in Spar-Reportagen, wie sich im Alltag Kosten reduzieren lassen. Peer Schader testet, was passiert, wenn man die Empfehlungen der Sender auf sie selbst anwendet. mehr

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Warum Deutschland einen Comedy-Streamer für Nerds braucht

Vorträge über die Nichtexistenz von Gemüse, Gameshows mit ständig wechselnden Regeln und ein Ensemble, das herausgefunden hat, wie man Impro-Comedy profitabel betreibt – so funktioniert der US-Streamingdienst Dropout. Peer Schader fragt: Ginge das auch bei uns? mehr

© Screenshot Dropout
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Wie Joyn zum Boulevard-Programmie von ARD und ZDF wurde

Öffentlich-rechtliche Mediatheken auf der eigenen Plattform spiegeln? Tabu! Stattdessen betreibt der Seven.One-Streamer Joyn eine Boulevard-Programmzeitschrift, die "Tatort", "Bergdoktor" und "Rosenheim-Cops" begleitet, als wären es eigene Formate. Peer Schader hat sich eingelesen mehr

© Joyn
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Paradise Lost: Abschied vom Fernseh-Fernweh?

Aus Spargründen stehen bisherige Gewissheiten auch bei langlaufenden Formaten plötzlich auf dem Prüfstand: Die einen verzichten auf den Recall unter Palmen, andere auf die Liveshow zum Finale. Peer Schader über eine leise Inventur und die Frage, wo eigentlich die Schmerzgrenze liegt. mehr

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"Fun Facts" mit Marc-Uwe Kling: Dann lachen wir das eben selbst

Jeden Werktag 20 Minuten humoristisch veredeltes Weltgeschehen, Petition zum Mitnehmen inklusive: Mit "Fun Facts" hat sich Känguru-Schöpfer Marc-Uwe Kling im Netz das Format gebaut, das ihm das Fernsehen nie erlaubt hätte. Peer Schader schwankt zwischen Euphorie und Erschöpfung. mehr

© Screenshot funfacts.de
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Tagesschau24 und der Fiebertraum von Lokstedt

Vor vier Jahren wollte die ARD Tagesschau24 noch zu einem deutschen CNN ausbauen. Jetzt zieht man dem Sender stattdessen den Stecker und zeigt bis dahin Talking Heads statt Breaking News. Peer Schader fragt: War's das endgültig mit der Vision vom eigenen Nachrichtenkanal? mehr

© NDR/Thorsten Jander
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TÜV-geprüfte Harmlosigkeit: Die stille Real-Life-Macht des ZDF

Mit wechselnden Reihen über den Berufsalltag im Land hat das ZDF still und leise eine Content-Maschine aufgebaut, die als linearer "Mima"-Beitrag genauso funktioniert wie als Dokuserie im Streaming. Peer Schader über eine programmstrategische Nische, die gleichzeitig clever und fragwürdig ist. mehr

© ZDF/Benjamin Wistorf
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"Oderbruch" und der Systembruch: Wieviel Streaming verträgt das TV?

Serienhits wie "Oderbruch" feiern online Millionenabrufe – und floppen im klassischen TV. Warum zwingen Sender ihre Erfolge trotzdem ins falsche Programm? Peer Schader wünscht sich ein lineares Fernsehen, das endlich Mut zur Lücke hat. mehr

© ARD Degeto Film/SWR/Syrreal Entertainment/Kurt Patzak
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Kandidat:innen-Inflation: "Yes or No Games" und die Ödheit der Vielen

160 Köpfe, sechs Folgen, null Bindung: "Yes or No Games" auf Prime Video zeigt exemplarisch, wie TV-Formate scheitern, wenn sie auf Masse statt Klasse setzen. Peer Schader glaubt: Fernsehen kann Intimität schaffen oder Events inszenieren – aber nicht beides gleichzeitig. mehr

© Prime Video