RTL Sport © RTL
Nachdem RTL schon das Formel-1-Rennen aus Monaco und das Qualifying aus Barcelona übertragen hatte, ist nun klar, wie viele weitere Übertragungen in dieser Saison im Free-TV anstehen - und es sind weniger als gedacht. So werden nur noch vier weitere Rennen bei RTL zu sehen sein - also fünf insgesamt in dieser Saison. Zu sehen gibt es die Rennen sowie das dazugehörige Qualifying aus Belgien, den Niederlanden, Spanien und den USA (Las Vegas). 2024 und 2025 hatten RTL und Sky schon einmal eine Sublizenzierung vereinbart, damals zeigte RTL sieben Rennen pro Saison. Neben den genannten Rennen wird RTL auch noch fünf weitere Qualis bzw. Sprints übertragen, geplant sind die Sessions aus Großbritannien, Ungarn, Italien, Singapur und den USA (Austin). Darüber hinaus werden alle Rennen und Qualifyings bei Sky zu sehen sein. Klar ist nun auch: Kommentiert werden die Rennen bei RTL und Sky weiterhin separat. Bei der Berichterstattung drum herum kann es dagegen schon vorkommen, dass Personal von Sky bei RTL zu sehen ist - und umgekehrt.   

Sportschau © Das Erste
Die ARD muss sich nach einem neuen Biathlon-Experten umschauen, Erik Lesser steht als solcher in Zukunft nämlich nicht mehr zur Verfügung. Der Ex-Profi übte den Sport bis 2022 aus und dockte kurz danach als Experte bei der ARD an. Die ARD bestätigte das Aus und verwies auf die Arbeit von Lesser als Trainer. Lessers Entscheidung, den nächsten Schritt in seiner Trainerlaufbahn zu gehen, lasse "sich nicht mit der intensiven Expertentätigkeit kombinieren", so die ARD. Die Zusammenarbeit ende "in aller Freundschaft", Lesser habe die Biathlon-Übertragungen in den vergangenen Jahren "extrem bereichert". Gleichzeitig bestätigte die ARD, dass man den Vertrag mit Arnd Peiffer verlängert habe. 

Fußball-WM 2026 © FIFA
Die Fußball-WM sorgt auch abseits des eigentlichen Sports weiterhin für kuriose Schlagzeilen. In der vergangenen Woche hatten wir bereits darüber berichtet, dass ein türkischer Kommentator suspendiert wurde, weil er über mehrere Minuten hinweg die Teams von Iran und Neuseeland verwechselt hatte. In Argentinien vermeldete unterdessen die Moderatorin Florencia Peña in einer Sendung des Streamingdienstes Luzu TV fälschlicherweise den Tod von Lionel Messis Vater. Messis Familie widersprach der Behauptung öffentlich. Die Moderatorin entschuldigte sich zwar, ist ihren Job nun aber ebenso los wie zwei Produzenten der Sendung. Peña trat demnach aus eigenen Stücken zurück. "Wir von Luzu TV bedauern zutiefst, was während der Sendung [...] geschehen ist. Für unseren Sender ist die Verbreitung sensibler Informationen ohne vorherige ordnungsgemäße Überprüfung inakzeptabel", hieß es. 

Sebastian Rode © IMAGO / Jan Huebner
RTL hat die Verstärkung seines Expertenteams für die U19-Fußball-EM der Männer angekündigt, demnach stößt der ehemalige Profi Sebastian Rode zum Team hinzu. Der langjährige Führungsspieler von Eintracht Frankfurt gewann mit dem Verein 2022 die Europa League. RTL überträgt in diesem Sommer sowohl die U19-EM der Männer sowie der Frauen. Zu sehen gibt es alle deutschen Spiele live bei RTL+ und auf dem "RTL Sport"-Kanal auf YouTube. Los geht’s am 27. Juni mit den U19-Juniorinnen, einen Tag später beginnt auch das Turnier der Männer. Bei den Übertragungen der U19-EM der Frauen ist erneut Vanessa Martini als Expertin im Einsatz. Die Spiele der U19-Juniorinnen kommentiert Amanda Reiners. Bei den U19-Junioren begleitet René Langhoff die Partien am Mikrofon.

kicker © kicker
Seit wenigen Tagen ist die Doku "Bob Hanning – Das Meisterstück" über den Titelgewinn der Füchse Berlin in der Handball-Bundesliga (Saison 2024/25) auf "Kicker" und "Handball-World" verfügbar. Produziert wurde die knapp 40-minütige Füchse-Dokumentation von Flutlicht-Film. Im Fokus steht die Entwicklung des Vereins unter der Regie von Geschäftsführer Bob Hanning. Dass der Film exklusiv bei "Kicker" und "Handball-World" zu sehen ist, passt auch insofern, weil Hanning als Kolumnist bei beiden Medien seit Jahren über die Entwicklung und das Standing des Sports in Deutschland und darüber hinaus schreibt. 

Sport in Zahlen

DTM © DTM
ProSieben hat am Wochenende mit der DTM vergleichsweise gute Quoten eingefahren. Das Rennen vom Lausitzring ist am frühen Sonntagnachmittag von 260.000 Menschen gesehen worden, der Marktanteil in der klassischen Zielgruppe (14-49) lag bei 7,9 Prozent und damit über dem Senderschnitt. Am Rennen erzielte das Rennen sogar 8,3 Prozent. Die kurze Zusammenfassung des Porsche Carrera Cup Deutschland erzielte am Sonntag dagegen nur 6,3 Prozent, am Samstag waren es sogar ganz schlechte 3,3 Prozent. 

Doppelpass © Screenshot Sport1
Dominiert werden die Quotenlisten aktuell ohnehin von der Fußball-WM, die im Free-TV von ARD und ZDF gezeigt wird. Zuletzt kommunizierte auch MagentaTV einige Zahlen, die allerdings nicht mit denen von der AGF zu vergleichen sind. Am Sonntag hat jedenfalls auch Sport1 etwas WM-Glamour zu spüren bekommen: Mit dem "WM Doppelpass" unterhielt man zur gewohnten Sendezeit ab 11 Uhr 400.000 Fans, der Marktanteil lag bei sehr guten 5,2 Prozent. "WM Aktuell" lag danach aber schon nur noch bei 0,8 Prozent und auch "Doppelpass"-Best-ofs kamen vormittags nicht über 0,4 Prozent hinaus.