Während die Zuschauerzahlen bei den Übertragungen der Karnevals-, Fastnachts- und Faschingssitzungen auch in diesem Jahr wieder überwiegend rückläufig waren, kann man sich beim Ersten zumindest darüber freuen, dass die Übertragungen der Rosenmontags-Umzüge 2012 nicht weiter an Boden verloren, sondern sich nach den drastischen Rückgängen der letzten Jahre wieder etwas erholten.
So sahen ab 12:15 Uhr bereits 1,54 Millionen Zuschauer den Mainzer Rosenmontagszug, das waren gut 200.000 mehr als im vergangenen Jahr. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei soliden 13,7 Prozent. Als um 14 Uhr dann die Übertragung aus Düsseldorf begann, waren im Schnitt schon 2,24 Millionen Zuschauer dabei. Im vergangenen Jahr hatten sich nur 1,79 Millionen Zuschauer für den Zug der Düsseldorfer Narren interessiert. Der Marktanteil zog auf starke 17,8 Prozent beim Gesamtpublikum an. Die meisten Zuschauer waren dann wie eh und je bei der Übertragung des Kölner Rosenmontagszuges dabei. Im Ersten sahen hier 2,74 Millionen Zuschauer zu, das waren fast 600.000 mehr als im letzten Jahr. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum konnte sich mit 19 Prozent mehr als sehen lassen.
Aus dem Vorabend kam dann immerhin keine neue Schreckensnachricht. "Gottschalk Live" schalteten diesmal 1,65 Millionen Zuschauer ein - das war der höchste Wert seit zwei Wochen. Mit einem Marktanteil von 5,8 Prozent beim Gesamtpublikum sah es aber natürlich trotzdem weiterhin recht bescheiden aus. Geholfen haben dürfte Gottschalk auch, dass das "Großstadtrevier" Gottschalk diesmal so viele Zuschauer angeliefert hat wie seit einem Monat nicht mehr. 2,43 Millionen Zuschauer sahen diesmal die Krimiserie. Auch sie hat angesichts von 9,6 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum allerdings weiter mit Quotenproblemen zu kämpfen.
Zuschauer-Trend: Gottschalk Live
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