Foto: DWDLUnter dem Motto "Medien in Bewegung: Alles. Immer. Überall." werden zwischen dem 22. und 24. Juni in Köln wieder Medienmacher über Krise, den Wandel in der Medienlandschaft und die Zukunft diskutieren. Nach einer medienpolitischen Grundsatzrede des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers bildet wie immer die traditionelle Elefantenrunde den Auftakt des Medienforums.

Im weiteren Verlauf des Tages widem sich mehrere Panels einmal der Frage nach neuen Inhalten, mit denen das Fernsehen auch künftig attraktiv bleiben kann, und auf der anderen Seite auch der Finanzierung. Neben neuen Erlös- und Diversifizierungsmodellen steht auch der Pay-TV-Markt im Mittelpunkt, in dem nicht nur Premiere/Sky im Sommer einen neuen Anlauf unternehmen wird, sondern auch die Kabelnetzbetreiber eine immer größere Rolle spielen.

Am Dienstag stehen dann vor allem medienpolitische Themen auf dem Programm. Der vieldiskutierte Drei-Stufen-Test wird ebenso thematisiert wie Werbeverbote und -einschränkungen und deren Folgen. Außerdem findet dann auch der Print-Gipfel statt - bei dem mal wieder die Rolle der Zeitungen in der digitalen Welt, die schließlich auch neue Möglichkeiten für das klassische Medium bietet, diskutiert werden sollen.

Ganz den "neuen" Medien widmet sich das medienforum.nrw dann am Mittwoch beim "Konvergenzkongress". Eines der großen Themen dort ist der Datenschutz, der in Zeiten der Social Communitys, in denen jeder sein Leben mit der Öffentlichkeit zu teilen scheint, einen besonderen Blick verdient hat. Nicht fehlen darf natürlich wie in den letzten Jahren auch das Thema Mobile Media. Mit mehreren Veranstaltungen wird zudem der wachsende Games-Markt thematisiert.

Eine genaue Aufstellung des Programms finden Sie unter medienforum.nrw.de.