n-tv: Ab September mit neuer Technik und Studios
Seinen Vortrag über n-tv begann der Geschäftsführer des Nachrichtensenders, Johannes Züll, mit einer Entschuldigung an die anwesende Programmpresse. Mit BreakingNews und LiveEvents würde man es den Kollegen nicht gerade leicht machen, wenn es darum geht das n-tv-Programm korrekt zu drucken.
Seine zentrale Botschaft: n-tv kann die Marktposition halten und bleibt damit Deutschlands führender Nachrichtensender. Dies macht Züll an den Marktanteilen im Juli fest. Dort erreichte n-tv nach seinen Aussagen 0,6 Prozent bei den Zuschauern über 14 Jahre, Konkurrent N24 nur 0,4 Prozent. Auch bei den jungen Zuschauern liegt n-tv mit 0,6 Prozent Marktanteil laut Züll vor N24 mit 0,5 Prozent.
Aber auch die Nettoreichweite belege, dass n-tv noch vor Zeitschriften wie "Spiegel" oder "Focus" das Entscheidermedium in Deutschland sei: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte der Sender seine Nettoreichweite im ersten Halbjahr von 4,8 Millionen auf 5 Millionen steigern.
Die Seitenhiebe auf N24 gingen weiter: So seien die zehn zuschauerstärksten Sendungen des ersten Halbjahres bei n-tv durchweg aktuelle Sendungen gewesen, während sich unter den "Top Ten" bei N24 lediglich Dokumentationen wiederfänden.
Ab September nutzt n-tv das neue Sendezentrum in Köln und präsentiert sein Programm dann auch aus neuen Studios in Köln, Berlin und Frankfurt. Wie n-tv-Geschäftsführer Johannes Züll gegenüber DWDL verriet, hat man bei der Gestaltung die Maxime "Evolution statt Revolution" walten lassen. Auch künftig wird mit der Farbe Blau und dem roten Strich gearbeitet. Der offizielle Starttermin des neuen Sendezentrums in Köln ist allerdings erst am 04. Oktober.
Mit den drei tragenden Säulen Nachrichten, Wirtschaft und Talk will n-tv auch im kommenden TV-Jahr seine Spitzenposition halten. "Mit unserem neuen Hauptstadtstudio in Sichtweite des Reichstag werden wir noch näher am politischen Geschehen sein", verspricht der Geschäftsführer.
von 


